IHK erneuert Kritik an der Umweltzone

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Die IHK Ulm steht der Umweltzone weiter kritisch gegenüber. Die Feinstaubwerte lagen nach ihren Erkenntnissen 2012 an allen Messpunkten in Ulm im unkritischen Bereich. An der Karlstraße wurde der Grenzwert an 29 Tagen, an der Zinglerstraße an 27 Tagen überschritten - erlaubt seien 35. Insgesamt betrachtet habe es in beiden Straßen nur in zwei Jahren eine Grenzwertüberschreitung gegeben. Die Kammer sieht sich auch in ihrer Argumentation bestätigt, dass der Einfluss von Baustellen auf die Feinstaubbelastung hoch ist. Denn nach Abschluss der Erdarbeiten an der SWU-Großbaustelle in der Karlstraße - unweit der Messstelle - sei die Belastung zurückgegangen. Zudem habe es Überschreitungen nur von April bis Oktober gegeben, berichtet Hauptgeschäftsführer Otto Sälzle - im Zusammenhang mit Inversionswetterlagen. Dennoch würden durch die Umweltzone tausende von Autofahrern und Betrieben belastet, ohne dass dies zu einer Schadstoffreduktion führe.

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