ICE fährt am Ulmer Hauptbahnhof auf Baugerät

Am Freitagmorgen um 4.38 Uhr ist ein ICE bei der Einfahrt in den Ulmer Hauptbahnhof beschädigt worden. Ein Baugerät lag auf den Gleisen. Die Bahn untersucht den Vorfall.

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Ein Gleisbau-Arbeitsgerät, das auf den Gleisen lag, hat am Freitagmorgen einen ICE am Ulmer Hauptbahnhof beschädigt. "Heute Morgen um 4.38 Uhr ist der ICE 616, der von München in Richtung Dortmund unterwegs war, bei der Einfahrt in Ulm auf ein Baugerät gefahren", sagte ein Sprecher der Bahn auf Anfrage der SÜDWEST PRESSE. Trotz einer Notbremsung erfasste der Zug das Arbeitsgerät unterhalb der Zinglerbrücke. Es habe etwa die Größe eines Presslufthammers.

Im Bereich des Unfallortes fanden Gleisbauarbeiten statt. Warum das Arbeitsgerät dort lag oder stand, untersuche die Bahn nun, sagte der Sprecher. Die zuständige Bundespolizei ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

Die Höhe des Schadens steht noch nicht fest. Nach Angaben des Bahn-Sprechers scheine der ICE aber nicht schlimm beschädigt zu sein. Doch: "Ein Weiterfahren war nicht mehr möglich." Der Zug wurde in Ulm abgestellt.

Niemand wurde bei dem Vorfall verletzt. Die etwa hundert Fahrgäste mussten ihre Reise in Richtung Stuttgart in Regionalzügen fortsetzen.

Auf den Bahnverkehr hatte der Vorfall keine Auswirkungen, sagte der Bahn-Sprecher. Nur der ICE von Ulm bis Stuttgart fiel aus. Von dort fuhr der ICE 616 wie geplant nach Dortmund weiter, denn in Stuttgart hätte ohnehin ein zweiter Zugteil angehängt werden sollen. Die Fahrgäste, die in Ulm aussteigen mussten, haben diesen Zug jedoch vermutlich nicht erreicht und kamen verspätet ans Ziel.
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