Hunderte Zuschauer verfolgen das Zillen-Wettrennen

Das war bei super Wetter ein Treffpunkt für alle in Gögglingen und Donaustetten: das Zillenwettfahren auf der Donau: Siegreich: das Team Steinhäule.

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    Immer zwei Teams mit je sechs Paddlern treten beim Wettrennen der Zoll-Zillenfahrer auf der Donau bei Gögglingen gegeneinander an. Foto: 
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Bei hochsommerlichem Wetter herrschte am Sonntag Hochbetrieb an der Donaubrücke in Gögglingen, wo erneut das Zillen-Wettrennen der Zoll-Zillenfahrer über die Bühne ging: mit zehn Mannschaften. Der Wettbewerb auf der Donau hat schon einige Tradition, stellte der frühere Gögglinger CDU-Stadrat Anton Kaifler klar: 2018 feiert der Verein die 25. Auflage der Bootsregatta.

Die Regie führen inzwischen Kaiflers Söhne Arthur als Vereinsvorsitzender und Robert, der das Wettrennen betreut. Das Grundstück der Kaiflers in der Bertholdstraße 6, das bis zur Donau reicht,  war wieder Dreh- und Angelpunkt des Geschehens: mit Ständen für Essen und Trinken, für die auch die Infrastruktur des Wohnhauses herangezogen wurde; mit einem Flohmarkt und Spieleparcours für Kinder und meist beschatteten Bierbänken und Biertischen: „Hauptsache Schatten“, sagte bei Sonne und fast 30 Grad Lufttemperatur eine Besucherin – insgesamt waren es mehrere hundert.

Nach dem Mittagessen – das Spanferkel war als erstes ausverkauft – ging es mit den Rennen los, in drei Kategorien: Herren, Damen und Mixed. Den Auftakt machten in der Kategorie Herren die Paddelhexen und die „Feierwehr“, jeweils in Sechserteams mit Steuermann. Die Paddelhexen setzten sich in 1,48 Minuten durch. Vor dem Rennen fahren die Zillen – im Einsatz  waren die „Brigach“ und die „Breg“ – zunächst mal die Rennstrecke donauwabwärts und nehmen dann ihre Position ein. Das Rennen geht dann gegen den Strom, und zwar 220 Zillenmeilen, das entspricht 220 Metern.

Nach einem Todesfall vor einigen Jahren, als ein Teilnehmer im Boot kollabierte, wurden die Sicherheitsvorkehrungen verstärkt. So war auch eine Tauchergruppe des DLRG im Einsatz. Die Kreisstraße über die Brücke nach Einsingen war mittels einer Bausstellenampel halbseitig gesperrt, so dass die Zuschauer leichter die Seiten wechseln konnten. Die Rennen starteten also auf der Nordseite und führten unter der Brücke hindurch zum Zieleinlauf. Da der Strömungsverlauf auf der Flussbreite unterschiedlich ist, wird die jeweilige Seite für das Rennen ausgelost, wie auch die Rennpaarungen. Für die ankommenden Teams – darunter auch „Böhmischer Traum“, Barracudas oder Wasserstreichler – gab es zunächst mal einen Obstler.

Auch Markus Mendler, der Ortsvorsteher von Gögglingen-Donaustetten, stellte sich der Herausforderung: im Mixed-Team Rathaus.

Die Zollzillenfahrer, die auch mal eine Größe beim Nabada waren, bauen ihre Zillen selber, nach Ulmer Maß. Eine Zille ist etwa elfeinhalb Meter lang und wiegt rund 300 Kilogramm. Für die handwerklichen Arbeiten dient auch das 2003 erstellte Vereinsheim direkt an der Donau.

Die Zillenfahrer zeigen sich jedoch durchaus aufgeschlossen gegenüber neuen Trends. So gab es am Rande des Rennens diesmal Vorführungen zum Stand-up-Paddeling. Manchmal fahren auf der Donau in Gögglingen Gruppen mit bis zu 20 solchen Paddlern vorbei, berichtete Roland Kaifler, wobei die Teilnehmer also mit einem langen Paddel aufrecht auf einen Surfboard stehen.

Bei den Zillen-Wettrennen erwies sich die Gruppe „Steinhäule“ als sehr erfolgreich und konnte sowohl die Rennen bei den Herren als auch Damen gewinnen, beste Zeit: 1,42. Im Mixed setzten sich die Power Rangers durch, dahinter stecken Mitarbeiter der Volksbank Ulm-Biberach.

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