Wir lesen: Hunde im Spatzennest

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Ein Erinnerungsfoto gab es auch noch.  Foto: 

Neulich bekamen wir Besuch von der BRH-Rettungshundestaffel. Alle Kinder warteten im Morgenkreis gespannt auf die Hunde und ihre Begleiter. Der Hund von Marc Umbehr heißt Buster und ist ein Wassersuchhund. Loxi von Madleen Hänle und Elvis von Carolin Hornung sind Flächensuchhunde.

Welche Hunde dürfen Rettungshunde werden?

Nicht zu kleine oder zu große, schwere Hunde.

Wie lange kann ein Hund im Einsatz sein?

Maximal 20 Minuten, dann braucht der Hund bis zu zwei Stunden Pause.

Wie oft müssen sie trainieren?

Zweimal die Woche.

Wo werden die Hunde eingesetzt?

Im Einsatzgebiet im Kreis Neu-Ulm. Bei der Suche von Vermissten, Ertrunkenen und Verschütteten Ein Rettungshund braucht fünf Minuten um eine bewaldete Fläche von der Größe eines Fußballfeldes zu durchsuchen. Für die gleiche Fläche benötigen 30 Menschen mindestens anderthalb Stunden.

Nachdem wir keine Fragen mehr hatten, durften die Minireporter mit den Hunden in den Garten. Ein Hundeführer hat sich dann versteckt. Wir Kinder brauchten 37 Sekunden, ihn zu finden. Buster war zehn Sekunden schneller und hat insgesamt nur 27 Sekunden gebraucht.

Anschließend durften wir Kinder uns verstecken. Jeder Hund hatte eine andere Methode seinem Besitzer den Gesuchten anzuzeigen: Elvis und Buster haben gebellt. Sie sind sogenannte „Beller“. Loxi nahm ihr Bringsel ins Maul und lief zurück. Diese Art nennt man deshalb „Bringsler“. Eine weitere Möglichkeit, anzuzeigen, wo der Gesuchte ist, ist zwischen dem Gesuchten und dem Hundeführer hin und her zu rennen. Solche Hunde nennt man „Freiverweiser“.

Nach einem Gruppenfoto und sehr vielen Streicheleinheiten für die Hunde, mussten wir uns leider von ihnen verabschieden. Es war ein toller Vormittag und wir konnten unseren Eltern viel davon erzählen.

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