Holzheim erhöht Hundesteuer

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Die wahrlich wenig schönen Hinterlassenschaften von Hunden auf Feldwegen haben jüngst die Mitglieder des Pfaffenhofener Bauausschusses und des Holzheimer Gemeinderats beschäftigt. Hintergrund der Debatte: Bürger würden sich über die verteilten „Tretminen“ auf Spazier- und Feldwegen ärgern, berichteten Gremiumsmitglieder.

An häufig aufgesuchten Orten haben beide Gemeinden bereits so genannte Dog-Stations aufgestellt – Mülleimer mit Plastiktütchen für Hundekot. Es sei mehr als bedauerlich, das längst nicht alle Hundehalter selbige auch nutzten und den Kot ihrer Hunde einfach auf den Wegen liegenlassen.

Andreas Wöhrle, FWG-Gemeinderat aus der Marktgemeinde Pfaffenhofen,  betonte in der Runde. „Das ist unerlaubte Müllbeseitigung.“ Es müsse den Leuten klar gemacht werden, dass diese Art der Hundekot-Entsorgung schlichtweg ordnungswidrig sei. Martin Volk (SPD/UWH) aus Holzheim schlug vor, Spaziergänger sollten Hundebesitzer vor Ort auch einmal ermahnen, dass sie den Kot ihrer Hunde nicht einfach liegenlassen dürfen.

In Holzheim beschlossen die Gemeinderäte, die Hundesteuer zu erhöhen. Und dies allerdings keineswegs wegen des Hundekot-Problems, sondern, damit man mit der Nachbargemeinde Pfaffenhofen gleichziehe, wie es zur Begründung für die Entscheidung hieß. Die Gebühr steigt in Holzheim ab 2017 für den ersten Hund von 25 Euro auf 40 Euro. Für den zweiten Hund von 35 Euro auf 60 Euro. Und für den dritten Hund von 50 auf 80 Euro.

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