Hollywoods Helden in der Pauluskirche

Von James Bond über Laurence von Arabien bis zum König der Löwen: Das Orchester der Hochschule Ulm spielte in der Pauluskirche Filmmusik.

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Wie toll Filmmusik klingen und ihre Wirkung auch ohne Bilder entfalten kann, war beim Semesterkonzert des Orchesters der Hochschule Ulm in der Pauluskirche zu erleben. Virgil Bunea dirigierte inspirierend ein entsprechend motiviertes Ensemble. Nach der allbekannten Fanfare des Hollywood-Studios 20th Century Fox begann das Programm zupackend mit der Ouvertüre zu "Lawrence von Arabien" von Maurice Jarre. Die fünfköpfige Crew am Schlagwerk zeigte sich vom ersten Paukenschlag an in hervorragender Form und setzte das ganze Konzert über begeisterungswürdige Akzente. Lediglich deren Standort rechts neben dem Orchester machte akustisch und optisch wenig her. Nichtsdestotrotz blühte nach schlagkräftigem Anfang das Hauptthema mit den von Konzertmeisterin Stela Bunea angeführten Streichern wunderbar auf.

Bei "Gabriels Oboe" von Ennio Morricone aus "The Mission" traten prima Solisten aus dem großen Orchester ins Rampenlicht. Dem schloss sich der erste Trompeter an, der von der Orgelempore aus das signalhafte Thema aus "Der mit dem Wolf tanzt" von John Barry blies. Das ganze Orchester konnte sich dann bei drei klanggewaltigen Stücken aus Hans Zimmers Musik zu "Gladiator" beweisen, bevor ein Medley mit "James Bond"-Themen neben der Titelmusik die Songs aus den Streifen "In tödlicher Mission", "Leben und sterben lassen" und "Goldfinger" zu Gehör brachte.

Mit dem "Raiders March" von John Williams für den ersten "Indiana Jones"-Film, "Der Maske des Zorro" des gerade erst tödlich verunglückten James Horner und einem Medley aus "Der König der Löwen" von Hans Zimmer und Elton John mit dem Hit "Can You Feel The Love Tonight" ging es nach der Pause weiter. Bei den Hörnern, Geigen und Bratschen machten weitere Musiker solistisch überzeugend auf sich aufmerksam.

Dazwischen erklang eine Suite aus dem 1. Teil von Howard Shores sinfonischer Musik zu "Der Herr der Ringe". Als Barbara Raiber gegen Ende den Song "In Dreams" mit ihrem schönen Alt intonierte, war die Welt nicht nur in Mittelerde in bester Ordnung. Mit dem gesungenen Teil als Da capo und Musik zu "Fluch der Karibik" von Klaus Badelt und Hans Zimmer endete das mit Begeisterung aufgenommene Konzert.

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