Helfer sitzen seit Dienstag auf gepackten Koffern

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Nicht jeder, der in den Hochwassergebieten helfen will, darf auch helfen. Das merken derzeit die Mitglieder des Katastrophenzugs beim Ulmer ASB, die seit Dienstag auf gepackten Koffern sitzen, aber nicht in den Einsatz dürfen. Während an Iller und Donau das Schlimmste längst vorbei ist, steht den Menschen in Sachsen und Thüringen das Wasser buchstäblich bis zum Hals. Diese Notlage hat den dortigen Landesverband des ASB dazu veranlasst, beim ASB-Landesverband Baden-Württemberg um Hilfe zu bitten. Die Anfrage wurde nach Ulm weitergeleitet, wo die Bereitschaft groß ist. Aber wie für alles gibt es auch für den Katastrophenfall eine detaillierte Vorschrift, und die haben die Thüringer nicht eingehalten. Wie Hansjörg Prinzing von der Feuerwehr Ulm als der unteren Katastrophenschutzbehörde sagt, braucht Hilfe gerade in Katastrophenzeiten eine genaue Koordination, "sonst gibt das ein großes Durcheinander". Üblicherweise werden die Anfragen gebündelt von Innenministerium zu Innenministerium gestellt. Entschieden wird letztlich in dem für solche Fälle eingerichteten gemeinsamen Lagezentrum der Länder. Und das hat entschieden, dass die Hilfskräfte aus Hessen nach Thüringen fahren - und die Ulmer somit ihr Koffer wieder auspacken können. Darüber hinaus gibt es keine weiteren Anfragen für Ulm, sagt Prinzing.

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