Hannelore Hoger ist am Dienstag Gast des SWP-Forums

Hannelore Hoger spricht über Theater, Film und Bella Block.

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Sie ist eine der beliebtesten deutschen Schauspielerinnen: Hannelore Hoger.  Foto: 

„Schauspieler sind ja Kinder und einfach und direkt. Wollen Situationen haben, in denen sie lachen, weinen, schreien, komisch sein können – alles auf einmal. Wenn sie das kriegen, dann ist gut.“ Es war oft gut, sehr gut sogar, in der Laufbahn von Hannelore Hoger. Viele Zuschauer kennen die Schauspielerin als ZDF-Kommissarin Bella Block, aber sie blickt auch auf eine lange Bühnenkarriere zurück – die vor 56 Jahren am Ulmer Theater begonnen hat. Nicht zuletzt darüber wird sie als Gast des SÜDWEST-PRESSE-Forums am Dienstag, 19 Uhr, sprechen. Und sie wird aus ihrer Autobiografie „Ohne Liebe trauern die Sterne“ lesen.

1942 in Hamburg geboren, kam Hannelore Hoger nach der Ausbildung an der dortigen Hochschule für Musik und Theater also als 19-Jährige nach Ulm. Was sie noch heute als Glücksfall ansieht, „denn ich kam gleich an ein Provinztheater, wo es weder geistige noch künstlerische Provinz gab. Mit Kurt Hübner als Intendant und seiner jungen Crew von Hochbegabten begann der Anbruch einer neuen Theaterzeit.“

Sie spielte unter Peter Zadek, stand beim Skandal um „Die Geisel“ auf der Bühne, ging dann mit der Hübner-Mannschaft nach Bremen, gehörte später zu den Ensembles in Stuttgart, Bochum und Hamburg – und zog allein ihre Tochter Nina groß, die auch Schauspielerin wurde.

Über Alexander Kluge, den sie aus Ulm kannte und mit dem sie eine lebenslange Freundschaft verbindet, kam Hoger zum Film; Kluges „Die Artisten in der Zirkuskuppel: ratlos“ gewann 1968 bei den Filmfestspielen von Venedig den Goldenen Löwen. Es folgten große Bühnenauftritte und bemerkenswerte TV-Rollen, etwa in „Die Zweite Heimat“ und  „Die Bertinis“ – und seit 1993 ist sie auch als Bella Block bekannt. 36 Mal hat sie die eigensinnige Ermittlerin mittlerweile gespielt und dafür auch den Grimme-Preis gewonnen.

Info Das SWP-Forum mit Hannelore Hoger, die sich den Fragen der Kulturredakteure Jürgen Kanold und Magdi Aboul-Kheir stellt, findet am Dienstag, 19 Uhr, im Stadthaus statt. Karten im Vorverkauf (4 Euro) bei der SÜDWEST PRESSE und unter swp.de/ticketshop

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