Handwerk gegen Ausweitung der Lkw-Maut

Das regionale Handwerk wehrt sich gegen die geplante Ausweitung der Lkw-Maut. Die Handwerkskammer Ulm erwartet eine Mehrbelastung für Betriebe, falls die Mautpflicht auf Fahrzeuge mit weniger als 7,5 Tonnen ausgeweitet wird.

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Die nächste Vollversammlung der Kammer soll nach einem Beschluss des Ausschusses für Verkehr und Infrastruktur gegen die Ausweitung votieren. Dazu der Vorsitzende des Ausschusses, Robert Smejkal, in einer Pressemitteilung: "Wenn eine Lkw-Maut für Fahrzeuge bis 7,5 Tonnen kommt, trifft dies die Leistungsfähigkeit der Betriebe ins Mark."

Solche Fahrzeuge seien quer über alle Gewerke und Betriebsgrößen hinweg im Einsatz. Es geht außer dem Einbau der notwendigen Erfassungsgeräte für fast 2000 Euro jedoch vorrangig um die Ausweitung der Mautpflicht auf Bundesstraßen. Dazu Smejkal: "Das verteuert den Weg zum Kunden und den Preis für den Verbraucher." Bei bereits abgeschlossenen Aufträgen bleibe der Handwerksbetrieb sogar auf den Kosten sitzen, da er diesen Mehraufwand nicht mehr geltend machen könne. Das Handwerk beteilige sich über Kfz- und Mineralölsteuer bereits an der Infrastruktur.

In der Region sind beispielsweise mautpflichtig: B 10 zwischen Dornstadt und Kienlesberg-Kaserne auf 8,7 Kilometern; B 28 Neu-Ulm-Mitte bis B 30 Wiblingen auf 1,5 Kilometern sowie B 28/B 30 Wiblingen bis Biberach Süd mit 38 Kilometern.

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