Grundstein für neuen Neu-Ulmer Stadteingang gelegt

Es ist angerichtet, nämlich ausgebaggert. Seit Donnerstag ist fürs Brückenhaus auch der Grundstein gelegt. Dies geschah preisend mit viel schönen Reden.

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Grundsteinlegung für das Brückenhaus der Sparkasse auf der Donau-Insel mit drei Herren, die sich freuten (Bild unten links von links) OB Gerold Noerenberg, Landrat Erich Josef Geßner und Sparkassendirektor Armin Brugger.  Foto: 

Wintertrüb der Donnerstag – und doch ein heller Tag für Neu-Ulm. Ein Tag der Lobgesänge und Superlative, zumindest in Worten. Sparkassen-Chef Dr. Armin Brugger: „Ein Meilenstein für uns und die Stadt Neu-Ulm.“ Angeschoben hätten ihn vor allem Landrat Erich Josef Geßner als Vorsitzender des Sparkassen-Verwaltungsrats, dieses Aufsichtsgremium selber und OB Gerold Noerenberg.

Auch die beiden Angesprochenen schwelgten in hohen Tonlagen. Der Neu-Ulmer Landrat nannte die Lage „ein Juwel unter den Baugrundstücken“, auf dem nun ein Jahrhundertprojekt der Sparkasse entstehe. Und der Neu-Ulmer Oberbürgermeister sieht bereits eine Umkehrung des Blickwinkels heraufziehen. Heiße es bisher, das Schönste an Neu-Ulm sei der Blick auf Ulm, „so wird, sobald dieses Haus fertig ist (was Anfang/Mitte 2015 der Fall sein soll; Anm. d. Red.), mancher gern nach Ulm gehen, um einen Blick auf Neu-Ulm zu werfen. Das freut mich schon jetzt saumäßig.“

Objekt dieser Reden: das Brückenhaus, das die Sparkasse Neu-Ulm/Illertissen am Herdbrücken-Stadteingang und Zugang zur Insel baut. Anlass der Worte: die Grundsteinlegung, für die gestern tief in der Baugrube ein Zelt aufs tags zuvor eingezogene Betonfundament gestellt worden war. In den Grundstein legten das Trio sowie die an den formalen Abwicklungen beteiligten Notare Reul/Lutz und Munzig/Feierlein die Exemplare vom 12. Dezember 2013 der Neu-Ulmer Zeitung und der SÜDWEST PRESSE, ein Sparkassen-Sparbuch, Brief und Siegel der Notare.

Die Sparkasse investiert ins Brückenhaus und drei Wohn-/Geschäftshäuser auf der Insel 30 Millionen Euro. Das Geld soll laut Brugger zum „ganz erheblichen Teil“ durch Verkauf der 22 Eigentumswohnungen und Vermietungen gewerblichen Flächen wieder hereingespielt werden.

Für Verwaltungsratschef Geßner belegt die Investition vor allem zweierlei. Dass die Sparkasse weder Fortschritt und Innovation noch ihre Kunden aus dem Auge verliere und sich daher am Standort Neu-Ulm fit mache. Und dass sie bereit sei, einen Beitrag zur städtebaulichen Aufwertung Neu-Ulms zu leisten. OB Noerenberg beipflichtend: „Es ist bereits von einem neuen Neu-Ulmer Wahrzeichen die Rede.“

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