Grüne heute für die Wissenschaftsstadt

"Wir Grünen stehen zur Wissenschaftsstadt als einem Ulmer Entwicklungsschwerpunkt." Das sagt die Ulmer Kreisvorsitzende Elke Reuther.

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Grünen-Vorsitzende Elke Reuther. Foto: Matthias Kessler

Der Ausbau der Wissenschaftsstadt steht für die Ulmer Grünen heutzutage und anders als zur Gründungszeit vor mehr als zwei Jahrzehnten außer Frage. Darauf weist die Vorsitzende Elke Reuther hin, die auch Bezug nimmt auf einen Kommentar, der in unserer Zeitung daran erinnert hatte, dass die Grünen das Konzept der Wissenschaftsstadt anfangs strikt abgelehnt hatten.

Die Position der Grünen sei damals richtig gewesen, sagt Reuther. Der Kalte Krieg sei nicht beendet gewesen und durch eine zu enge Verknüpfung der Universität mit der Industrie habe das Risiko der Einschränkung der wissenschaftlichen Freiheit bestanden. "Der Gefahr der Etablierung von Rüstungsforschung auf dem Oberen Eselsberg musste entgegengetreten werden."

Aus heutiger Sicht seien die Entwicklungen in der Wissenschaftsstadt zu begrüßen, insbesondere die vielfältigen Aktivitäten einer zukunftssicheren Energietechnik. Dies sei auch eine Folge der Politik der Grünen, die zu höherem Umweltbewusstsein und zur Energiewende geführt hätten. Generell sähen die Grünen ihre Aufgabe darin, "Entwicklungen in der Wirtschaft und der universitären Forschung kritisch zu begleiten und größtmögliche Anreize für Nachhaltigkeit in Forschung und Wirtschaft zu setzen". Die Kommunalpolitik der Grünen ziele darauf ab, die infolge der Attraktivität der Wissenschaftsstadt steigenden Mieten und Grundstückspreise sozial abzumildern.

Die heutige Wissenschaftsstadt verdanke ihren Erfolg auch der Arbeit der Grünen, schließlich würden auf dem Eselberg wichtige Punkte aus dem Parteiprogramm umgesetzt: nachhaltige Energienutzung und -speicherung, neue Mobilität. Die Wissenschaftsstadt habe kürzlich bei der Auflösung der Nokia-Niederlassung bewiesen, dass sie Antworten auf Krisen biete, und der Standort auch für andere Unternehmen attraktiv sei.

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