Grüne fordern: Bei Amokgefahr an Schule Eltern besser informieren

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Nach dem wegen eines technischen Defekts ausgelösten Amok-Alarm an der Friedrich-List-Schule am vergangenen Dienstag hat die Gemeinderatsfraktion der Ulmer Grünen Fragen an die Stadtverwaltung. In einem „Eilantrag“ an OB  Gunter Czisch  beantragen die Stadträte die Beantwortung folgender Fragen im nächsten dafür zuständigen Ausschuss:

Welcher Standard gilt für die Alarmierung in Ulmer Schulen und inwieweit ist er an allen Schulen umgesetzt? Mit welchen technischen Maßnahmen kann eine Alarmierung außerhalb der Klassenräume sichergestellt werden? Mit welchen technischen Maßnahmen kann eine Verbarrikadierung ohne Anwesenheit eines Lehrers und damit eines Schlüssels unterstützt werden? Wie kann der Informationsfluss zu allen Betroffenen verbessert werden?

Nach Informationen der Grünen waren bei dem Alarm am Dienstag die Durchsagen in den Klassenzimmern und auf den Fluren kaum zu hören, auf den Toiletten sogar überhaupt nicht. Zudem müsse für die Zukunft überlegt werden, was getan werden kann, um bessere Informationen für die draußen wartenden Eltern sicherzustellen, schreiben die Stadträte. „Zweieinhalb Stunden Ungewissheit sind nicht ohne.“

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Kommentare

15.09.2017 17:43 Uhr

Dreht eigentlich bei einem Feueralarm auch Jeder so durch?

Mehrere Artikel in der SWP, panische Eltern und Schüler. Wie groß ist denn die Wahrscheinlichkeit, dass es sich wirklich um einen Ernstfall handelt? Wieviele Amokläufe in einer Schule gab es schon in Deutschland?Meist liegt doch nur eintechnischer Defekt oder ein sinnloser Drohanruf vor. Bei einem Feueralarm geht man auch nicht gleich vom Ernstfall aus. Um jegliche Gefahr auszuschließen müßten wir Alle hier wegziehen, weil es im AKW Grundremmingen jederzeit zu einem ernsthaften Störfall kommen könnte.

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