Gründungskonferenz für das Mediennetzwerk "Danube Dialogue" mit Ulmer Beteiligung

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Als wichtiger Bestandteil der Donauraum-Strategie versteht sich das Mediennetzwerk "Danube Dialogue", das jetzt auf Einladung der Stadt Wien im ORF-Funkhaus gegründet worden ist. 50 Journalisten nahmen an der Konferenz teil, nicht nur aus Donauländern: Einer kam aus der Türkei. Das Netzwerk soll die länderübergreifende Zusammenarbeit von Journalisten und den Austausch von Informationen herstellen.

Die Konferenz in Wien setzte fort, was bei zwei Journalisten-Foren in Ulm begonnen wurde, organisiert vom Ulmer Magazin "Danube connects" mit Unterstützung der SÜDWEST PRESSE. Für die Zusammenarbeit stellt Danube connects jetzt eine interaktive Plattform im Internet bereit. Ulm war in Wien vertreten durch dessen Herausgeberinnen Sabine Geller und Andrea Toll sowie den freien Journalisten Thomas Zehender.

Mit der Hochschule Neu-Ulm zusammen ist nun ein Projekt geplant, in dem die Medienlandschaft entlang der Donau dokumentiert werden soll, sagt Sabine Geller. In Workshops ging es um Themen, Projekte und die Finanzierung.

Petra Herczeg von der Uni Wien sagte zum Abschluss: "Jetzt ist es an der Zeit, ein konkretes Projekt anzugehen und den Startpunkt zu setzen."

Konsens ist, dass das Mediennetzwerk nicht Selbstzweck sein darf, sondern Teil einer Zivilgesellschaft sein muss. Jährlich soll ein Schwerpunktthema definiert und von Journalisten aller Medien aufgegriffen werden. Die Zielgruppe der 18- bis 30-jährigen Studenten könne am besten über ein Web-Radio erreicht werden, hieß es. Bildung, Jobs, Wissensaustausch und Musik wurden als wichtigste Inhalte genannt.

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