Grande tristezza auf Ulms Straßen

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    Sieht mau aus, der Spielplan der Italiener. Gesehen in der Cinema Cafe Bar von Michele Naolitana. Foto: 
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    Elena Caliolo ist auf jeden Fall für Deutschland. Foto: 
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    Roberto Ricco: Für Italien bedeutet das: Wake Up. Foto: 
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Schweden hat es geschafft und darf nach Russland– Italien nicht. Erst Mal seit 1958 gibt es im nächsten Jahr also eine Fußball-Weltmeisterschaft ohne die Südländer. Was halten die in Ulm lebenden Italiener davon? Werden sie jetzt für die deutsche Mannschaft sein?

Roberto Ricco ist der Meinung, dass sie deshalb nicht dabei sind, weil der Trainer nicht optimal sei. „Manchmal muss man ein bisschen aggressiv spielen und das italienische Trikot mit Stolz tragen.“ Zudem sollte man dann alles geben. Aber das sei aus seiner Sicht während des Spiels nicht passiert. „Schön ist es nicht für Italien, aber das bedeutet für sie jetzt: Wake Up.“ Zudem müsse man herausfinden,  was in Zukunft geändert werden muss. Der Café Besitzer von „Da Roberto“ sagt weiter: „Vielleicht sollten wir genau das Gleiche machen wie Deutschland.“ Während der WM werde er jedenfalls für Deutschland, Spanien und Frankreich sein.

Auch Pino Rizzo wird die Deutschen anfeuern. Trotzdem werde es keinen Spaß machen, die Weltmeisterschaft anzusehen. „Seit 1963 bin ich in Deutschland und habe so was noch nie erlebt. Ich bin sehr enttäuscht von diesen Italienern.“ Er sieht die Schuld darin, dass zu wenig in junge Nachwuchsfußballer investiert werde. Das sei jetzt das Resultat: „Die sind zu spät dran, so wie immer.“ Dennoch müsse man nach vorne schauen.

Daniele Pastore: „Wenn sie in zwei Spielen gegen Schweden kein Tor machen, ist es gerecht, dass sie rausgeflogen sind.“ Der Restaurantinhaber von „Mommo‘s“ fügt hinzu: „In Italien läuft generell in allen Teilen wenig und im Fußball jetzt noch weniger.“

Für Elena Caliolo ist es schade, dass es Italien nicht in die Qualifikation geschafft hat. „Ich weiß aber nicht, was es bedeutet, weil ich Fußball nicht so sehr verfolge.“ Wie das Großereignis in Russland verläuft, komme zudem darauf an, wer dabei ist. Auf jeden Fall ist sie als hier lebende Halbitalienerin für das deutsche Team. „Ich vermute, dann ist man immer für die andere Hälfte.“

Und Luigi Paparo sagt: „Eine WM ohne Italien ist wie Spaghetti Pomodoro ohne Parmesan, es schmeckt nicht.“

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