Graduiertenschule der Uni bleibt exzellent

Sehr gute Nachricht für die Uni Ulm: Die Graduiertenschule für Molekulare Medizin wird im Rahmen der Exzellenzinitiative weitere fünf Jahre gefördert.

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Die Exzellenzinitiative gilt weiterhin als das Nonplusultra im Wettbewerb der Hochschulen - insofern waren die Erleichterung und die Freude groß, als gestern Nachmittag die Nachricht aus Bonn am Oberen Eselsberg eintraf: Die Graduiertenschule für Molekulare Medizin an der Universität Ulm wird im Rahmen der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern über weitere fünf Jahre gefördert - und zwar mit rund 1,9 Millionen Euro pro Jahr. Dass der Antrag der Uni Ulm bewilligt wurde, führt Prof. Michael Kühl darauf zurück, "dass wir gehalten haben, was wir versprochen haben." Der Erfolg basiere zum einen auf einer neuen Struktur in der Doktorandenausbildung, zum anderen auf der Internationalisierung, sagte der Sprecher der Graduiertenschule. 40 Prozent der momentan 140 Doktoranden stammten aus dem Ausland; für die Uni Ulm, die ohne außeruniversitäre Forschungseinrichtung auskommen müsse, sei das sehr viel, sagte Kühl. "Dieses Alleinstellungsmerkmal hebt uns als kleine Uni von den großen Schlachtschiffen ab."

Ähnlich äußerte sich Dr. Dieter Brockmann. Das Ulmer Konzept scheine die Gutachter überzeugt zu haben, sagte der Geschäftsführer der Graduiertenschule. Die große Erfahrung in der Nachwuchsförderung und die gute wissenschaftliche Leistung im biomedizinischen Bereich zahle sich aus, "wir sind stolz und freuen uns".

Die Graduiertenschule - sie wird bereits seit 2007 im Rahmen der Exzellenzinitiative gefördert - habe erheblich zur Profilbildung der Uni beigetragen, "sie wird das auch in Zukunft tun. Gleiches gilt für die nationale und internationale Sichtbarkeit unserer Universität", sagte Uni-Präsident Karl Joachim Ebeling. Er verspreche sich von der Einrichtung zudem positive Auswirkungen auf die bereits jetzt beachtliche Forschungsleistung auf diesem Gebiet.

Thomas Wirth zeigte sich als Dekan der Medizinischen Fakultät froh, "dass dieser erfolgreiche Weg nun durch die erneute Förderung konsequent weiterverfolgt werden kann." Die Förderung habe bereits in den vergangenen Jahren zu einer erheblichen Steigerung der Qualität der wissenschaftlichen Ausbildung, aber auch der Leistungsfähigkeit der biomedizinischen Forschung beigetragen.

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