Gerlenhofen: Enttäuschung über die Bahn

Die Gerlenhofener wollen von der Bahn nicht abgehängt werden. Aussagen, dass es bei neuen Strecke von Weißenhorn nach Neu-Ulm keinen Halt in ihrem Stadtteil geben soll, fanden in der Bürgerversammlung am Dienstagabend keine Zustimmung.

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Die Gerlenhofener wollen von der Bahn nicht abgehängt werden. Aussagen, dass es bei neuen Strecke von Weißenhorn nach Neu-Ulm keinen Halt in ihrem Stadtteil geben soll, fanden in der Bürgerversammlung am Dienstagabend keine Zustimmung. Und wenig Trost war für die Bürger auch, dass der S-Bahn ähnliche Ausbau den Ort einmal halbstündlich andienen soll. Bis es so weit ist, dürfte noch einige Zeit ins Land ziehen. Das bekamen der OB und seine Fachbeamten in der Ulrichshalle zu hören. Vor der Bürgerversammlung war ein Rundgang durch Gerlenhofen angesagt, bei dem der Jugendtreff im AWO-Heim, die Grundschule und die Kindertagesstätte besucht wurden. Froh war Bürgermeister Gerd Hölzel darüber, dass es in der Grundschule im Schuljahr 2013/14 wieder eine 1. Klasse geben wird. Auch der Kindergarten ist mit derzeit 63 Kindern und im nächsten Jahr 72 zu erwartenden Kindern gut ausgelastet. Der Hochwasserschutz war in der Ulrichshalle ein weiteres zentrales Thema: Gefahr droht für etwa 25 Häuser vom überlaufenden Landgraben. Eine Schutzmauer, so OB Noerenberg, komme mit 900 000 Euro zu teuer. Allerdings war er sich darüber im Klaren, dass "über kurz oder lang etwas kommen muss". Wie die Sanierung der Ulrichshalle kommen wird. Kostenvoranschlag: rund 3 Millionen Euro. Deshalb wird auch über einen Neubau nachgedacht.

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