Genfrei-Bündnis zufrieden mit Bundesrat

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Das Bündnis für eine gentechnikfreie Region Ulm nimmt "mit Genugtuung" zur Kenntnis, dass die CDU-Bundestagsabgeordnete Annette Schavan die gerichtlich bestätigte Aberkennung ihres Doktortitels annimmt. Schavan habe als Bundesforschungsministerin mit Kanzlerin Angela Merkel "jahrelang einseitig und unbelehrbar Forschung und Anwendung der Agrogentechnik mit Milliarden an Steuergeldern gefördert", sagt Bündnissprecher Theo Düllmann. "Dies gegen den erbitterten Widerstand aus der Wissenschaft selbst und auch den beiden christlichen Kirchen." So hätten "Misereor" und "Brot für die Welt" Schavan immer wieder vor den verheerenden Folgen der grünen Gentechnik gewarnt, vor allem in Ländern der Dritten Welt, erklärt Bündnissprecher Franz Häußler. Schavan und Merkel hätten sich über die erklärte Mehrheit der Bevölkerung hinweggesetzt, die Agrogentechnik nicht akzeptiere. Umso mehr ist das Bündnis zufrieden damit, dass der Bundesrat gestern mit großer Mehrheit die Bundesregierung aufgefordert hat, sich in der EU dafür einzusetzen, dass die Mitgliedsländer selbst über den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen entscheiden können. Die Bundesländer wollen den Anbau von Genmais verbieten, auch wenn er in der EU zugelassen ist. Damit sei die "verhängnisvolle Haltung der Bundesregierung in Sachen Genmais 1507" korrigiert worden.

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