Gasflaschen beim Schwörmontag nicht ordnungsgemäß gelagert

Durch falsch gelagerte Gasflaschen bei Großveranstaltungen kommt es immer wieder zu Unfällen, deshalb hat die Gewerbeaufsicht und Feuerwehr Ulm beim Schwörmontag Kontrollen an Imbissbuden vorgenommen.

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Bei mehr als der Hälfte der Stände waren die Gasflaschen nicht ordnungsgemäß gelagert. "Es geht dabei nicht nur um die Sicherheit der Besucher und Gäste, sondern auch um den Schutz der Arbeitnehmer", betont Stefan Miltz, Leiter der Abteilung Umweltrecht und Gewerbeaufsicht der Stadt Ulm. Nach der Verpuffung auf dem Weihnachtsmarkt in Ehingen im Dezember 2013 habe die Stadt erkannt, dass Handlungsbedarf bestehe. Daher seien neben dem Weihnachtsmarkt jetzt auch die Imbissstände am Schwörmontag überprüft worden.

Hauptproblem laut Miltz ist die sachgemäße Lagerung der Gasflaschen, das betreffe sowohl volle als auch leere Behälter. „Alle Gasflaschen müssen gegen Umfallen gesichert werden und dürfen nicht für jedermann zugänglich sein.“ Zudem würden oft Reserveflaschen am Stand vorgehalten. Ein Flaschenwechsel aber sei während des Veranstaltungsbetriebs aus Sicherheitsgründen gar nicht zulässig, betont Miltz. Erlaubt seien maximal zwei angeschlossene 14 kg-Flüssiggasflaschen. Was darüber hinaus gehe, sei außerhalb des Imbissstandes in speziellen Flaschenschränken aufzubewahren. Diese müssten abschließbar sein und durch einen Fachbetrieb mit dem Grill fest verrohrt werden. Und schließlich seien für den Fall eines Brandes am Grill geeignete Feuerlöscher vorzuhalten, worauf die Feuerwehr verstärkt achtet. 40 Imbisstände im ganzen Stadtgebiet waren am Schwörmontag kontrolliert worden.

Bei 20 Ständen waren lediglich kleine Mängel festgestellt worden, während sich fünf Imbissstandbetreiber mit einer mündlichen Anordnung konfrontiert sahen. Gewerbeaufsicht und Feuerwehr kündigen an, sie werden ihre Kontrollen insbesondere bei größeren Veranstaltungen wie zum Beispiel am Weihnachtsmarkt und am Schwörmontag fortsetzen. 
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