FWG ärgert sich wegen des Spielplatzes

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FWG-Stadtrat Dr. Andreas Schuler ärgert sich über die Neu-Ulmer Stadtverwaltung wegen eines geplanten Spielplatzes in Ludwigsfeld. Dessen Standort ist seit langem umstritten. Die Verwaltung bevorzugt einen Neubau am Drosselweg, Schuler möchte lieber den einige hundert Meter entfernten bestehenden Spielplatz ausgebaut sehen. Die Mehrheit des Stadtrats stimmte dann jedoch für die Neuanlage im Drosselweg. "Nur hat die Verwaltung leider übersehen, dass das Gebiet im neuen Flächennutzungsplan als landwirtschaftliche Fläche ausgewiesen wurde und gar nicht bebaut werden kann", teilt Schuler mit. Die nötige Änderung des Flächennutzungsplans koste Geld und binde Personal, "gleichzeitig jammert die Stadtplanung über die dünne Personaldecke". Gut findet Schuler freilich, dass für die Änderung des Flächennutzungsplans erneut eine Beteiligung der Öffentlichkeit notwendig ist.

Für den Standort im Drosselweg hatten sich vor der Stadtratsentscheidung in einer von der Verwaltung initiierten Befragung auch Eltern ausgesprochen. Schuler kritisierte die Fragestellungen allerdings als manipulativ. Die Verwaltung habe "mit falschen Erläuterungen" und fehlenden Hinweisen zum Beispiel auf Gefahren am Standort Drosselweg wegen des angrenzenden Kanals operiert. Das Ergebnis der Elternbefragung sei deswegen nicht aussagekräftig.

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