Führungen am Tag des offenen Denkmals

Da warten viele schon wieder drauf: Am Sonntag bietet der Tag des offenen Denkmals eine Zeitreise in die nähere und fernere Bauhistorie, auch in Ulm.

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Der Tag des offenen Denkmals steht in diesem Jahr unter dem Motto "Jenseits des Guten und Schönen: Unbequeme Denkmale?" Damit sollen am Sonntag, 8. September, zentrale Fragen der Denkmalpflege angesprochen werden, die aktuell nicht zuletzt in Ulm und Neu-Ulm heftig diskutiert worden sind, siehe Magirus-Villa: Was ist es wert, erhalten zu werden? Was macht ein Denkmal unbequem und für wen? Ganz allgemein werden am Samstag aber auch wieder Beispiele historischer Bausubstanz und denkmalgerechter Restaurierungen gezeigt. Dazu gibt es in Ulm eine Reihe von Führungen. Das Programm:

Münster: Verschiedene Führungen alle 30 Minuten von 13 bis 18 Uhr, Anmeldung am Brautportal. Die Firma Rothkegel Glas erklärt bei Führungen nach Bedarf die Restaurierung der Chorfenster.

Seelhausbrunnenwerk am Zundeltor, Griesbadgasse 34: geöffnet 10 bis 16, Führungen: 11, 13, 15 Uhr.

Reichenauer Hof mit den ältesten erhaltenen Fresken Ulms im Minnesängersaal: geöffnet von 11 bis 17.30 Uhr, Führungen: 11, 13, 15 (Kinderführung ab sechs), 17 Uhr.

Volkshochschule, Kornhausplatz: geöffnet von 13 bis 18 Uhr, Führungen: 13.30, 14.30, 15.30, 16.30 Uhr.

Engländer, Weinhof 19 (Ecke Kronengasse): geöffnet 11 bis 17 Uhr, Führungen um 11, 14 und 16 Uhr.

Theater: Führungen um 10, 11.30, 13.30 und 15 Uhr, Treffpunkt ist der Eingang zum Kassenfoyer, maximal 15 Personen pro Führung.

Bundesfestung, Fort Oberer Eselsberg: geöffnet von 10 bis 17 Uhr, Führungen nach Bedarf.

Salzstadel, Museum der Brotkultur, Salzstadelgasse 10: geöffnet von 10 bis 17 Uhr, Führungen ab 11 Uhr in kleinen Gruppen, Mindestalter von zwölf Jahren empfohlen.

Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg: zweistündige Sonderführung in der KZ-Gedenkstätte Oberer Kuhberg, 14.30 Uhr. Gedenkstättenleiterin Dr. Nicola Wenge beleuchtet die historische Dimension dieses Unrechtsorts ebenso wie den gesellschaftlichen Umgang mit diesem schwierigen Denkmal von 1945 bis zur Gegenwart. Als Zeitzeugnis ist die KZ-Gedenkstätte Oberer Kuhberg von hoher Bedeutung, als Denkmal hingegen für viele nach wie vor "unbequem". Weitere Informationen zur Führung sind im Ulmer Dokumentationszentrum, Tel. (0731) 213 12 erhältlich.

Info Der Eintritt zu den Bauwerken, die am Tag des offenen Denkmals präsentiert werden, ist frei, die Teilnahme an den Führungen kostenlos.

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