Frühjahrsakademie an der Uni startet: Reparieren macht glücklich

"Wir müssen uns als Konsumenten dafür einsetzen, dass die Langlebigkeit wieder wertgeschätzt wird." Das findet Wolfgang Heckl, Generaldirektor des Deutschen Museums in München.

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Genagelt voll mit 600 Gästen: der Hörsaal zum Start der diesjährigen Frühjahrsakademie.  Foto: 

"Wir müssen uns als Konsumenten dafür einsetzen, dass die Langlebigkeit wieder wertgeschätzt wird." Das findet Wolfgang Heckl, Generaldirektor des Deutschen Museums in München, der jetzt die Frühjahrsakademie des Zentrums für Allgemeine Wissenschaftliche Weiterbildung der Uni Ulm eröffnet hat. Deren Thema: Altes, Gebrauchtes und Kaputtes wieder nutzbar machen. Mehr als 600 Teilnehmer lauschten Heckl.

"Reparieren macht glücklich" - das ist das Motto des redegewandten Physikers. "Es geht dabei um die Entwicklung kreativer Fähigkeiten, um den Einsatz des eigenen Potenzials und um die Erfahrung der eigenen Unabhängigkeit." So sei es auch nicht überraschend, dass derzeit in ganz Deutschland Reparatur-Cafés entstünden, wo Reparatur-Willige mit Tüftlern und Bastlern zusammentreffen.

Der Neu-Ulmer Oberbürgermeister Gerold Noerenberg kam auf den Staat als Reparaturbetrieb zu sprechen und warf die Frage auf, wann sich eine Reparatur lohne und was die Reparatur selbst lohnenswert mache. Das gelte auch wortwörtlich für die Dinge des Alltags, die man bedauerlicherweise heute kaum mehr reparieren könne.

Info Unter dem Titel "Die Kunst des Reparierens" geht es in der Weiterbildungswoche noch bis 28. März um Reparaturen im weitesten Sinne.

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