Frauenstraße zum zweiten Adventssamstag fertig

Es geht manchmal doch noch schneller: Die Neugestaltung der südlichen Frauenstraße konnte rascher abgeschlossen werden als zunächst gedacht. Die Straße ist wieder frei – grad recht zum zweiten, als besonders verkaufsträchtig geltenden Adventssamstag.

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Nach gut neunmonatiger Umbauzeit - und gehörigen Beeinträchtigungen für die Läden und die Verkehrsteilnehmer - ist der südliche Teil dieser Nord-Süd-Achse durch die Ulmer Innenstadt komplett neu gestaltet. Die Arbeiten sollten sie sich erstrecken bis hinein ins Frühjahr 2016. Dann aber wurde klar, dass es dank guter Koordination zwischen städtischer Bauverwaltung und ausführender Baufirma Geiger und Schüle schneller gehen würde.

Die Stadt Ulm hat sich den Umbau, der zu einer neuen Aufenthaltsqualität führen soll, auf die vor allem die Ladenbetreiber hoffen, 1,6 Millionen Euro kosten lassen. Die Straße ist am Freitag freigegeben worden. Baubürgermeister Tim von Winning lobte alle am Bau Beteiligten. Mike Klamser, Chef des gleichnamigen Sportgeschäfts in der Frauenstraße und Vorsitzender des Vereins Ulmer City Marketing: „Tolle Leistung. Toll, dass es geklappt hat.“               
 
 
 
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Kommentare

05.12.2015 19:30 Uhr

Antwort auf „Antwort auf „Links im Bild”

Sehr geehrter Herr Braun,
als Anlieger und Nutznießer der neu gestalteten Frauenstraße kann ich Ihre Kritik nicht verstehen. Der Stau vor der Neuen Straße war schon immer ein Problem – auch vor der Umgestaltung. Und der Stau auf dem Bild entstand durch die Fotoaufnahmen und nicht durch eine Fahrbahnverengung. Selbst wenn die Busspur in dieser Richtung noch für den MIV freigegeben werden würde, könnte der Verkehr nicht schnell genug in die Neue Straße abfließen. Außerdem: Verkehrsplaner müssen nicht nur dafür sorgen, dass der Verkehr fließt, sie müssen natürlich auch den Fußgänger berücksichtigen. Und so lange wir eine intakte Innenstadt wollen, in der man ansprechend und sicher zwischen den einzelnen Fachhändlern, Cafés und öffentlichen Einrichtungen spazieren kann, so lange sollen und müssen die Belange der Besucher der Innenstadt auch berücksichtigt sein.
Natürlich hätten auch wir uns als Einzelhändler schon längst auf den Online-Handel konzentrieren können. Aber als Ulmer wollen wir eine lebendige Innenstadt, ein persönliches Gespräch auf der Straße, ein Cappuccino im Café an der Ecke, und einen Modeberater, der mir sagt, was zu mir passt. Wir wollen morgens den Duft der frisch gebackenen Brezeln, mittags die große Auswahl der Ulmer Restaurants, und abends den Glanz der weihnachtlich dekorierten Schaufenster. Dafür nehmen wir gerne Kompromisse in Sachen Verkehr in Kauf.

Herzliche Grüße,
Jörg Seifert
pfaehler einrichtung gmbh

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05.12.2015 11:17 Uhr

Antwort auf „Antwort auf „Links im Bild””

Ein Verkehrsplaner hat die Aufgabe dafür zu sorgen, dass der Verkehr fliest. Wenn seine Planung erreicht, das der Verkehr sich nur noch staut, hat er seine Arbeit nicht richtig gemacht.

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05.12.2015 11:07 Uhr

Antwort auf „Antwort auf „Links im Bild””

In der Frauenstr. Richtung Neuestr. . Staut sich der Verkehr den ganzen Tag. Weitere Straßen zurückbauen? Wie sieht denn Ihre Lösung für die zunehmende Stauproblematik aus?

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04.12.2015 23:41 Uhr

Antwort auf „Links im Bild”

Katastrophale Verkehrsplanung, wann werden die Verantwortlichen endlich entlassen?

Dummes Gelaber,

Hoffentlich bleiben sie uns noch erhalten, es gibt noch mehr Straßen die man zurück bauen kann.
Und einen Stau sehe ich hier nicht, die Autos müßen eben kurz warten, wenn das Neue eröffnet wird.

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04.12.2015 21:09 Uhr

Links im Bild

der Dauerstau, der durch die Fahrbahnverengung erreicht wurde. Weiter so Ihr Ulmer Verkehrsplaner. Unglaublich, wieviele Straßen in den letzten Jahren in Ulm zurückgebaut, verengt und mit Tempolimits versehen wurden. Der Verkehr bricht zunehmend komplett zusammen. Einkaufen kann man ja inzwischen im Internet ganz gut. Nur wer zu seiner Arbeitsstelle will,muss zunehmend längere Fahrzeiten in Kauf nehmen. Die Luftverschmutzung und Staus nehmen ständig zu. Der öffentliche Nahverkehr ist keine Alternative, da Busse und Bahnen in der Berufsverkehrszeit komplett überfüllt sind. Katastrophale Verkehrsplanung, wann werden die Verantwortlichen endlich entlassen?

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