Frau Müller und die kleinen Panzerknacker

Kürzlich behandelten wir das Thema "Zeitung" und beschäftigten uns mit Berichte schreiben, Zeitung lesen und Präsentationen vorstellen. Im Rahmen dessen besuchten wir, die Klasse 4a der Schönenberg-Grundschule, die Volksbank in Lehr.

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Neugierig in der Volksbank: Die Lehrer Viertklässler.  Foto: 

Filialleiterin Katharina Vogt und ihr Kollege Fabian Schurr haben uns freundlich begrüßt. Anschließend wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Das war schnell geklärt, die Jungs machten die Führung mit Herrn Schurr und die Mädchen schlossen sich Frau Vogt an.

Am Anfang wurden wir in die Selbstbedienungszone eingewiesen. Frau Vogt erklärte uns, dass diese Filiale bargeldlos betrieben wird. Danach durften alle in die Kontoauszugsdruckmaschine schauen. An der Tür war eine Tastatur befestigt. Am Tresen angekommen, wies die Filialleiterin darauf hin, dass es immer weniger Sparbücher gibt.

Schnell ging es weiter zum Mitarbeiterbereich. In diesem Raum befindet sich ein Tresor, dort können die Kunden ihr Geld einschließen und es später auf ihr Konto buchen lassen. Dann ging es um die Geschichte des Geldes. Früher hat man mit Tieren, Naturalien, Perlen und Salz bezahlt. Nach und nach entstanden die Banken, die die Chinesen miterfunden haben.

Frau Vogt hat uns im Bankvorraum auch erklärt, wie ein Bankautomat funktioniert. Um Geld zu bekommen, muss man eine Bankkarte haben und die entsprechende Geheimnummer dazu wissen. Im Bankinnenraum durfte die Gruppe sehen, wie eine Banknotenzählmaschine funktioniert. Man steckt oben die Geldscheine rein, dann zählt die Maschine alle Scheine sehr schnell. Auf einem Bildschirm sieht man die Anzahl der Scheine und die Summe. Die Klasse durfte noch Fragen stellen. Wir erfuhren, dass die Bank schon überfallen wurde. Johanna, Fabia, Dardana

Die Buben der wissbegierigen Panzerknacker gingen zunächst ins Büro. Dort sahen alle einen Film, in dem für die Volksbank geworben wurde. Es handelt sich um eine Genossenschaftsbank. Es wurde hervorgehoben, dass man bei den Volks- und Raiffeisenbanken zusammen alles schaffen kann. Die Genossenschaft findet man nicht nur in Banken, sondern es gibt viele andere, zum Beispiel eine Druckereigesellschaft, eine Bäckereigesellschaft, eine Ärztegesellschaft oder eine Apothekergesellschaft.

Danach zeigte Herr Schurr viele Sachen, die mit der Überweisung des Geldes zusammenhängen. Auch einen Geldzähler für Scheine und Münzen durften wir sehen sowie den Tresor. Herr Schurr erzählte, dass die Bank kaum noch Bargeld hat und sich ein Einbruch deshalb nicht lohnen würde.

Wir gingen auch nach draußen, nicht, um frische Luft zu schnappen, sondern um uns die Schaufenster anzuschauen. Wir wählten das Immobilien-Fenster aus. Es gab eine Villa zu verkaufen und 3 bis 4,5 Zimmerwohnungen. Frau Müller, Nick, Luca und Emil haben vermutet, dass die Villa in der Ringstraße zu finden ist. Ich habe vorgeschlagen, dass die 3 bis 4,5 Zimmerwohnungen im Neubaugebiet liegt.

Zurück in der Bank haben wir gesehen, dass man einen Geldschein nur schwer fälschen kann. Dann hat ein Mitarbeiter zwei Hände voll Kleingeld genommen und stellt euch vor, es waren über 111 Euro. Als wir gegangen sind, haben wir noch schnell ein Foto gemacht.

Am Ende durften wir noch Fragen stellen. Eine war, seit wann es die Volksbank schon gibt. Katharina antwortete: "Die Volksbank gibt es seit 150 Jahren." Chiara wollte wissen, wie viele Leute jeden Tag zur Volksbank kommen. Wir erfuhren, dass es jeden Tag etwa 50 bis 60 Kunden sind, es aber allmählich immer weniger werden. Verena, Lysander, Jonathan

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