Stadträte: Neues Wohngebiet auf dem Eselsberg soll grüner werden

Das künftige Wohngebiet Am Weinberg, die ehemalige Hindenburgkaserne, soll bei der Grünflächen- planung besonders berücksichtigt werden, fordern SPD, FWG, CDU und Grüne.

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Sonnenaufgang vom Eselsberg gesehen: Antrag aus dem Stadtrat zu neuem Wohngebiet  Foto: 

In einem gemeinsamen Antrag setzen sich SPD, FWG, CDU und Grüne für eine besondere Grünflächenplanung im künftigen Wohngebiet „Am Weinberg“ auf dem Eselsberg, dem Areal der früheren Hindenburgkaserne, ein. Es liegt zwischen dem Botanischen Garten und dem Grünzug „Fort Unterer Eselsberg“, und diese Lage müsse sich bei der Grünflächenplanung in einem „übergeordneten Bezug“ widerspiegeln, schreiben Dr. Brigitte Dahlbender, Gerhard Bühler, Sabine Schuler und Birgit Schäfer-Oelmayer.

Das Wohngebiet mit künftig rund 900 Wohnungen biete Chancen für eine Begrünung und Gestaltung, die den Zielen der Stadt Ulm und des Städtetags Baden-Württemberg für mehr Biodiversität in den Kommunen Rechnung trage. „Die Straßenzüge, die Gestaltung der Innenhöfe in der großzügigen Bebauung und die Verzahnung mit dem vorhandenen Grün der Randbereiche bieten vielfältige Chancen“, heißt es in dem Antrag. Als Beispiele nennen die vier Stadträte Schwalbenhäuser, Bienenhotels, Blumenwiesen, die Verwendung einheimischer Hölzer, Rasen- und Spielflächen. Die Stadträte bitten darum, die Grundzüge der Planung im November im Umweltausschuss vorzustellen.

Die Stadt Ulm hat das Gelände der ehemaligen Hindenburgkaserne vom Bund gekauft. Den städtebaulichen Wettbewerb zur Umwandlung in ein Wohngebiet hat die Arbeitsgemeinschaft von Einsiedel und Coqui Malachowska aus Stuttgart und Berlin gewonnen. Ihr Entwurf bildet die Grundlage der weiteren Planung. Am Weinberg sollen einmal 2000 Menschen leben.

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