Feuerwehr Ulm kontrolliert Rettungswege: Manche Straßen zugeparkt

Mitarbeiter der Feuerwehr machten sich auf die Suche nach zugeparkten Rettungswegen. An manchen Stellen wurde es eng.

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Wenn’s brennt, hofft jeder, dass die Feuerwehr schnell da ist und löscht. Was aber, wenn das Feuerwehrfahrzeug nicht durchkommt, weil Rettungswege zugeparkt sind? Die Ulmer Feuerwehr macht gemeinsam mit Kollegen der Bürgerdienste regelmäßig die Probe aufs Exempel. Mitte Mai wurden die Straßen am Kuhberg, die unmittelbar im Bereich des Baufeldes der Linie 2 liegen, auf Engstellen kontrolliert, teilt die Stadtverwaltung mit.  Das erfreuliche Ergebnis: Kein Fahrzeug versperrte eine Feuergasse derart, dass das Drehleiterfahrzeug gar nicht mehr durch gekommen wäre.

Aber: An einigen Stellen wurde es sehr eng und kostete viel Zeit – Zeit, auf die es bei einem realen Einsatz ankommt. Insgesamt wurden bei der anderthalbstündigen Kontrollfahrt im Bereich zwischen Schmiedgasse und Fuchsweg 36 Verwarnungen ausgesprochen, weil Fahrzeuge im Halteverbot standen, Gehwege blockierten oder im Fünf-Meter-Bereich von Einmündungen parkten.

„Große Fahrzeuge wie unsere Drehleiter haben einen entsprechenden Wendekreis und brauchen den Platz beim Abbiegen“, sagt Andreas Burst von der Feuerwehr Ulm. Insgesamt wird den Ulmern aber ein weitgehend umsichtiges Parkverhalten – zumindest bei dieser Momentaufnahme.

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