Fernwärme erhöht die Preise

Die 2800 Kunden der Fernwärme Ulm (FUG) müssen von Oktober an mehr bezahlen. Für das Gros erhöht sich der Preis für Heizwasser um 3,9 Prozent, teilt die FUG mit.

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Teurer wird es für etwa 180 "Altkunden", die vergangenes Jahr auf eine von der FUG angebotene Umstellung auf ein neues Preissystem verzichtet hatten: Sie müssen ab Oktober 7,4 Prozent mehr bezahlen.

"Anhand dieser Zahlen wird deutlich, dass das neue Preissystem flacher verläuft", sagt FUG-Vertriebschef Karl Zepf. Man habe alle im Altsystem verbliebenen Kunden zweimal angeschrieben und ihnen vorgeschlagen, zu wechseln. "Der Erfolg war nicht durchschlagend, aber wir bleiben weiter dran."

Dem neuen Preissystem liegt ein Energiemix zugrunde: Er besteht aus den Kosten für Holz, Kohle, Gas, verbranntem Müll sowie Öl. Letzteres wird bei der FUG nur zu drei Prozent eingesetzt, während Holz und Müll mit zwei Dritteln den größten Block für die Preisgestaltung bilden. Bei den Altkunden dagegen richtet sich die Preisgestaltung allein nach den Heizölkosten Seit 1995 hatte sich die FUG wie die meisten Fernwärmeproduzenten in ihrer Preisgestaltung am Öl orientiert. Diese Kalkulation hatte der Bundesgerichtshof 2011 verboten. Begründung: Es müssen die Preise für die tatsächlich eingesetzten Brennstoffe berücksichtigt werden.

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