Erst einen Zweckverband gründen

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Die Planung für den neuen Ofen zur Klärschlammverbrennung (4 Tonnen pro Stunde) im Klärwerk Steinhäule läuft. Der Baubeschluss für das 65 Millionen Euro teure Projekt folgt Ende des Jahres, die Genehmigung zieht sich hin, und 2020 wird Baubeginn sein am Klärwerks-Standort auf Neu-Ulmer Gemarkung. „Jedoch sollten wir vorher einen weiteren Zweckverband gründen“, sagte Michael Potthast, technischer Geschäftsführer des 60 Jahre alten Zweckverbands Klärwerk Steinhäule.

Er habe bereits mit der Hälfte der bislang 34 Anlieferer von Fremdschlamm gesprochen, die meisten seien interessiert an einer Mitgliedschaft. Sie kommen bis aus Bad Waldsee und Gundelfingen, jedoch größtenteils aus der Ulm/Neu-Ulmer Umgebung. Die anderen 45 Prozent Klärschlamm fallen im Steinhäule selbst an. Warum noch ein Zweckverband? „Eine gemeinsame Anlage bedeutet zwar gemeinsame Schulden, aber auch gemeinsame Sicherheit, den Klärschlamm umweltgerecht zu entsorgen“, sagte Potthast gestern bei der Verbandssitzung im Ulmer Rathaus. Denn der schadstoffbelastete Schlamm darf nicht mehr direkt auf die Felder ausgebracht werden und ihm muss vorher der Phosphor als Düngemittel entzogen werden.

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