Engpass bei Krippen und Kita-Plätzen

In Burlafingen fehlen Krippen- und Kita-Plätze. Das sieht auch die Stadtverwaltung ein. Sie verspricht Besserung: ab September und auf längere Sicht.

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Gerhard Hölzel: Gespräche mit der Kirche über eine fünfte Kita-Gruppe. Foto: Matthias Kessler

Eltern aus dem Neu-Ulmer Stadtteil sorgen sich um die Kinderbetreuung. Der Bedarf an Plätzen sei "massiv gestiegen", sagt die Elternbeiratsvorsitzende des katholischen Kindergartens St. Konrad, Anja Schofield. Für 22 freie Kindergartenplätze gebe es 48 Anmeldungen, für 24 Krippenplätze 52 Kinder unter drei Jahren. Durch die Neubaugebiete werden die Kinderzahlen in den nächsten Jahren weiter zunehmen, "die Situation wird sich also weiter verschärfen".

Das sieht auch Bürgermeister Gerhard Hölzel so. "Es gibt einen Engpass, und durch das Neubaugebiet könnte der Bedarf noch weiter steigen." Die Stadtverwaltung habe sich des Problems angenommen. Der neue Kindergarten St. Konrad ist bereits im Bau und soll im September, punktgenau zum Start des neuen Kindergartenjahres, fertig sein. In der Kindertagesstätte werde es vier Gruppen geben, so viele wie bisher, und zwei Krippengruppen mit insgesamt 24 Plätzen - bisher gibt es in Burlafingen gar keine.

Die Stadt sei zudem in Verhandlungen mit der Kirche als Träger. Ziel ist es, in der Sakristei übergangsweise für zwei Jahre eine fünfte Kita-Gruppe aufzumachen. Dort sei derzeit während der Bauarbeiten schon eine Gruppe untergebracht. Da die Sakristei aber nur eine Übergangslösung wäre, müsste die Stadt möglicherweise zusätzliche Räume schaffen. "Es kann sein, dass weiterer Handlungsbedarf besteht."

Hölzel relativiert die vom Elternbeirat genannten Zahlen. Viele Eltern meldeten ihre Kinder in mehreren Kitas an, um die Chancen auf einen Platz zu erhöhen. Stadt und Stadträte planen deshalb die zentrale Vergabe aller Plätze.

Info Die Elternbeiratsvorsitzende hat für Dienstag, 12. März, 20 Uhr im Kindergarten zu einer Elternbeiratssitzung eingeladen, in der Unterschriften gesammelt werden sollen.

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