Eine Karte für Anlaufstellen in Notsituationen

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Frauen, die häusliche Gewalt erleben, brauchen sehr oft eine lange Anlaufzeit, bis sie Hilfe suchen. Um die Hemmschwelle zu senken, hat der Runde Tisch "Häusliche Gewalt" jetzt eine Notfallkarte veröffentlicht, auf der die wichtigsten Telefonnummern stehen, an die Frauen sich wenden können. Die Karte liegt an diversen öffentlichen Stellen aus und ist im Postkartenformat gehalten - aus gutem Grund, sagt Diana Bayer, die Leiterin des Frauenbüros. "Die Frauen sollen sie einfach einstecken können." Und sie zur Hand haben, wenn sie sich irgendwann doch entschließen, den entscheidenden Schritt zu wagen.

Frauen Informationen und Hilfsangebote möglichst einfach zugänglich zu machen, ist eines der Ziele des Runden Tisches, der 2008 auf Initiative des Frauenbüros und des Vereins "Frauen helfen Frauen" gegründet wurde. Außer den beiden Institutionen sind vertreten: die Polizei, das Jugendamt, die Ausländerbehörde, die Integrationsbeauftragte, das Jobcenter, der Kinderschutzbund, Ärzte und Rechtsanwälte. So soll die Zusammenarbeit zwischen den Institutionen verbessert werden, um den Frauen optimal helfen zu können. Denn meist wird zunächst die Polizei gerufen, wenn die Gewalt eskaliert. Damit sich die Situation der betroffenen Frau nachhaltig verbessert, sind die anderen Stellen gefragt.

Info www.frauen.ulm.de

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