Eine eigene Beratungsstelle für Mitarbeiter von Schlecker

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Voraussichtlich am 25. Juni wird das Beratungs- und Vermittlungsbüro, das die Agentur für Arbeit für Schlecker-Beschäftigte einrichtet, die Arbeit aufnehmen. Diese Anlaufstelle werde nicht, wie zunächst mitgeteilt, in der Ehinger Außenstelle der Agentur platziert, sondern in der Schlecker-Zentrale selbst. Dort können sich alle gekündigten Mitarbeiter des Unternehmens arbeitslos melden, die in Ulm oder im Alb-Donau-Kreis wohnen.

Laut Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz werden die meisten Kündigungen zum 30. Juni ausgesprochen. Nach Mitteilung von Agenturleiter Peter Rasmussen werden die 25 Mitarbeiter des Büros bei Schlecker zuerst ausschließlich Arbeitslosmeldungen annehmen. Dann werde in die Beratung und die Vermittlung der Mitarbeiter eingestiegen.

Was die Chancen der Entlassenen anbetrifft, äußert sich Rasmussen zurückhaltend: "Wenn so viele Bewerber - in diesem Fall vor allem aus dem Bereich Verwaltung, Büro und Buchhaltung - gleichzeitig auf den Markt drängen, kann das auch ein gut aufgestellter Arbeitsmarkt nicht schlagartig kompensieren." Eine gute Qualifikation sowie zeitliche und räumliche Flexibilität seien ausschlaggebend für die weiteren beruflichen Chancen. Schlecker-Beschäftigte, die nicht im Ulmer Agenturbezirk, also nicht in der Stadt oder im Alb-Donau-Kreis, wohnen, können die Beratungsstelle nicht nutzen. Sie müssen sich an die für ihren Wohnsitz zuständigen Arbeitsagentur wenden.

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Die Schlecker-Pleite

2012 meldete Schlecker, Europas ehemals größte Drogeriemarktkette, Insolvenz an. Damals hatte Schlecker noch 7000 Filialen und etwa 30.000 Mitarbeiter.

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