Ein eigener Kosmos

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Draht, Papier, Vlies sind die Materialien, mit denen Angelika Brackrock ihre "Schöpfungen" fertigt. Das sind Wandobjekte, die unprätentiös wirken, als hätten sie sich aus eigener Kraft entwickelt, als wären sie gewachsen. Doch sind diese Kompositionen natürlich Artefakte, die vielleicht in manchem Pilz, mancher Spore oder mikroskopischer Vergrößerung ihren Anschub fanden.

Wenn die 1956 in Hamburg geborene und heute in Meersburg lebende Künstlerin ihre Ausstellung in der Griesbadgalerie "Schöpfungen" nennt, dann spielt sie natürlich auf einen naturalen Anklang an. Doch kann man den Titel und die Objekte in einer Metaebene auch dahingehend deuten, dass Kunst nicht nur kreativ, sondern schöpferisch sein und also einen eigenen Kosmos entwickeln muss. Was Angelika Brackrock mit ihren einfachen, oft ähnlichen Formen für eine Arbeit auf völlig unspektakuläre Weise gelingt (bis 17. Juni, Do-So 14-18 Uhr).

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