Ehemaliges Magirus-Gebäude saniert

Ein halbes Jahr nach der Sanierung ist das einstige Magirus-Verwaltungsgebäude in der Schillerstraße eingeweiht worden. Dort residiert auch die städtische PEG.

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Weihwasser für das Haus Schillerstraße 18 (Ecke Zinglerstraße), wo sich das neue Domizil der städtischen Projektentwicklungsgesellschaft befindet. Von links die Dekane Ulrich Kloos (katholisch) und Ernst Wilhelm Gohl (evangelisch), OB Gunter Czisch und Reiner Neumann, der einer der Mieter ist.  Foto: 

Das aus den 1960er Jahren stammende Gebäude an der Ecke Schiller-/Zinglerstraße galt lange als Stein gewordenes Sorgenkind. Nach der Nutzung des in die Jahre gekommenen Hauses als Gründer- und Technologiezentrum der TFU stand die Frage aller Fragen in Raum: Abriss oder Sanierung? „Es war eine lange Diskussion“, erinnert sich Oberbürgermeister Günter Czisch an die Kontroversen im Gemeinderat. Als der Erhaltungswille obsiegte, kamen die städtische Projektentwicklungsgesellschaft Ulm (PEG) als Bauherr und die Architektin Margret Perl als Planerin ins Spiel.

 Das ehemalige Magirus-Verwaltungsgebäude wurde von oben bis unten entkernt, mit neuer Technik ausgestattet und energetisch den Anforderungen der Gegenwart angepasst. Nach der optischen Verjüngungskur durch eine frische Außenfassade mutet das Haus nun wie ein Neubau an. Auf 1450 Quadratmetern Grundfläche verteilt auf fünf Ebenen sind für die Investitionssumme von drei Millionen Euro lichte Büroräume entstanden, die bereits samt und sonders bezogen sind.

Das Ergebnis hat PEG-Geschäftsführer Christian Brieds Erkenntnis, „dass die Sanierung reizvoll ist“, bestätigt. Auch für Czisch hat sich der Versuch gelohnt, „zu revitalisieren, was Stadt ausmacht“.  Die Mieter sind nicht weniger voll des Lobs: „Wir sind dankbar, die Räume im wunderschönen Gebäude anmieten zu können“, ließ der Mobilitätsexperte und Geschäftsführer von „Modus Consult“, Reiner Neumann, wissen. Auch Personaldienstleister Jochen Lang (Consinion GmbH) ist „froh, dass wir hier sind“.

Laut Max Semler hat die Kreishandwerkerschaft nun „ein neues Zentrum in der Region“, seit Geschäftsführer Thomas Jung und fünf Mitarbeiter eingezogen sind. „Als wir den Blick über Ulm gesehen haben, haben wir sofort zugeschlagen“, erinnert sich Niels Müller (MHD Brandschutz), der für die PEG nur das Brandschutzkonzept entwickeln und die fachbezogene Bauleitung übernehmen sollte. „Nachdem der Brandschutz auch hier eingezogen ist, fühlen wir uns noch sicherer“, sagte Bried. Für alle Fälle wurde die Geistlichkeit gebeten, Haus und Bewohner zu segnen. Weil doppelt genäht besser hält, bildeten die Dekane Ulrich Kloos und Ernst-Wilhelm Gohl am Weihwasser-Kessel die ökumenische Doppelspitze.

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