DREI DINGE: Bin gewohnt, mich nicht zu schneiden

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Florian Gebhard: Die Säule im neuen, sehr überschaubaren Chefarztbüro grämt ihn etwas.

Drei Dinge, die Sie an ihrem neuen Arbeitsplatz vermissen werden.

PROF. FLORIAN GEBHARD: Den Flair des alten Hauses. Den Blick vom 3. Stock auf die Alpenkette. Den Geist der Chirurgie, der im alten Gebäude gelebt wurde.

Drei Gründe, warum sie trotzdem gerne im Neubau arbeiten.

Licht und Sonne. Hervorragendes Ambiente für Patienten. Ideale Arbeitsbedingungen in den OP-Sälen.

Drei Vorkommnisse, bei denen Sie sich ins eigene Fleisch geschnitten haben.

Als Chirurg bin ich es gewohnt, mich nicht selbst zu schneiden. Aber dass ich vor lauter Planen und Umplanen nicht darauf geachtet habe, mir im Neubau ein netteres, säulenfreies Zimmer zu sichern, grämt mich schon ein bisschen.

Drei Kleidungsstücke, die Sie nie anziehen.

Hut, Schottenrock, Cowboystiefel.

Drei Ziele, die Sie erreichen wollen.

Vollbetrieb der Chirurgischen Klinik, eine Wohnung am alten Safranberg und wieder etwas mehr Zeit haben nach dem Umzug.

Drei Dinge, die Sie nie im Haushalt tun.

Spinnweben entfernen, Nasswischen und Vorhänge aufhängen.

Drei Dinge, die in Ihrer Schulzeit schief liefen.

Da die Erinnerung einen diesbezüglich oft im Stich lässt, lief nichts wirklich schief.

Drei Dinge, die Sie stets bei sich haben.

Mein "iPhone", Kreditkarten statt Bargeld, eine kleine chirurgische Platte aus Implantatstahl.Zur Person Prof. Florian Gebhard, Jahrgang 1960, ist Chef der Uni-Klinik für Unfall-, Hand-, plastische und Wiederherstellungschirurgie und als Geschäftsführender Ärztlicher Direktor Hausherr der neuen Chirurgie, die heute den Betrieb aufnimmt.

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