Drei Anträge in Ulm für neuen Schultyp

Aus Ulm gibt es drei Anträge auf die neue Gemeinschaftsschule, die derzeit fertig gemacht werden, um fristgerecht bis 1. Oktober beim staatlichen Schulamt vorzuliegen: das Schulzentrum Stadtmitte/Ost, die Ulrich-von-Ensingen-Realschule und die Albrecht-Berblinger-Werkrealschule wollen ab dem kommenden Schuljahr 2013/14 Gemeinschaftsschulen werden. Alle drei haben dazu pädagogische Konzepte eingereicht.

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Warum zwei Anträge für das Schulzentrum Mitte/Ost und Ensingen-Realschule? Bislang war immer von einem gemeinsamen Standort die Rede gewesen, auch das pädagogische Konzept haben beide Schulen gemeinsam erarbeitet, moderiert vom ZNL (Zentrum für Neurowissenschaften und Lernen) der Uni Ulm und in enger Abstimmung mit den Eltern. Gerhard Semler, Leiter der städtischen Abteilung Bildung und Sport: "Es ist dem Umstand geschuldet, dass beide Schulen ihre eigenen Leitungen behalten wollen." Bei einem Schulverbund sei das möglich. Inhaltlich aber wollten beide Schulen eng kooperieren, mittelfristiges Ziel sei ein großes Schulzentrum. Die Ensingen-Realschule möchte Gemeinschaftsschule mit gymnasialer Oberstufe werden, damit die Schüler die Möglichkeit haben, in neun Jahren das Abitur zu machen.

Auch die Berblinger-Werkrealschule möchte als Gemeinschaftsschule den Weg zum Abitur anbieten. Hier kann sie auf die bestehende Kooperation mit den beruflichen Ferdinand-von-Steinbeis- und Robert-Bosch-Schulen setzen. Beide haben ein Technisches Gymnasium unter ihrem Dach, von dem die Berblinger-Schule profitieren könnte.

Nach den Vorgaben der Landesregierung sind Gemeinschaftsschulen Ganztagsschulen. Eine der zentralen Ideen ist es, dass das Lernziel nicht für alle Schüler einer Klasse dasselbe ist, sondern dass "zieldifferent unterrichtet" wird. Die Einrichtung neuer Gemeinschaftsschulen soll als sukzessive Umwandlung weiterführender Schulen geschehen, beginnend mit der Jahrgangsstufe fünf. Wenn gewünscht, kann auch eine Grundschule vor Ort mit eingebunden werden.

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