Donaufest 2014 ohne große Konzertbühne

Das Donaufest-Team bastelt fleißig am Programm für 2014. Eine große Konzertbühne mit namhaften Künstlern wird es diesmal aber nicht geben.

|

"Auf eine kostenintensive große Konzertbühne außerhalb des Festgeländes mit großen Namen wird verzichtet." Recht unauffällig platziert war dieser Satz gestern im Papier zur gemeinsamen Sitzung der Ulmer und Neu-Ulm Stadträte zum Donaufest 2014. Auch ging weder Sabine Meigel vom Donaubüro bei ihrer Präsentation auf diesen Sachverhalt ein, noch kam dazu eine Anfrage von den Stadträten.

Dennoch birgt der Satz eine Richtungsentscheidung: So verliert man das Ziel aus dem Auge, ein Programm von wirklich überregionaler Strahlkraft auf die Beine zu stellen. Freilich muss man dem Programmteam zugute halten: Mit dem Budget des Donaufests wären entsprechend große Namen, die eine große Bühne rechtfertigen, gar nicht nach Ulm zu holen. Die große Bühne 2012 beim Roxy hatte den Machern allemal wenig Freude bereitet.

Ob groß oder klein - konkrete Namen des Donaufestprogramms 2014 wurden in der Sitzung gestern ohnehin nicht genannt. "Die gibt es erst nach der Budgetentscheidung im Herbst", sagte Meigel. Dennoch sind die Macher des kulturellen Programms - Volkmar Clauß, Bernd Leitner, Rainer Markus Walter - längst am Planen und Vorbereiten.

So soll nach dem Chortreffen 2012 diesmal ein Jugendorchester-treffen in Kooperation mit der Jungen Bläserphilharmonie Ulm steigen. Und statt Trompeter werden diesmal junge Pianisten in einen Wettbewerb treten.

Zudem wird es zum zweiten Mal das Donau-Pop-Camp geben, der Donausalon soll wieder Schauplatz von Rock-, Pop- und Jazz-Konzerten werden (nun immer bei freiem Eintritt), und das Familienprogramm wird ausgebaut. Ein Mundartabend und eine Percussion-Nacht sind ebenso vorgesehen, auch sollen im Weindorf regelmäßig Musikgruppen auftreten.

Spannend könnte ein internationales Bildhauersymposium mit Künstlern aus den Donauländern werden: Am Donauufer kann man dann live beim Entstehen der Werke dabeisein.

Ein Thema beim Donaufest wird "Literatur und Musik der Sinti und Roma". Und mit dem Beginn des Ersten Weltkriegs vor genau 100 Jahren werden sich zwei Veranstaltungen beschäftigen: Experten erörtern in einem Symposium die politischen Ereignisse dieser Zeit, und namhafte Schauspieler lesen Texte der serbischen Autoren Ivo Andric und Milos Crnjanski.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Eine rauschende Nacht der Wohltätigkeit

Schon zum zwölften Mal stieg die Charity Night. Erstmals in der Ratiopharm Arena, die sich in elegantes Dunkel hüllte. Mehr als 700 Gäste genossen Stars, erstklassige Speisen und stilvolle Showeinlagen. weiter lesen