Donau-Cup: Von Drachenbooten und Paddlern, die stehen

Es wird wieder gerudert und gepaddelt auf der Donau. "Standup Paddling" und das "Drachenbootrennen" stehen auf dem Programm. Doch was hat es damit auf sich? Wir haben nachgefragt.

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Es wird wieder gerudert und gepaddelt auf der Donau. Diesmal gilt es, ein Jubiläum zu feiern: Es ist der 25. Ruder-Cup. Zusammen mit dem Drachen-Cup - in der 17. Auflage - bildet das den Donau-Cup.

Dieses Mal wird sogar im Stehen gepaddelt. "Standup Paddling" steht am Sonntag (14 Uhr) auf dem Programm des Donau-Cups. Dabei müssen die Teilnehmer stehend auf einem Surfbrett die Donau runter kommen.

"Drachen-Cup“ oder „Drachenbootrennen“ - auch schon mal gehört. Aber was genau steckt dahinter? Beim Drachen-Cup treten Mannschaften mit je 18 Personen in sogenannten Drachenbooten gegeneinander an. Das Drachenboot selbst besteht aus Kunststoff und ist mit dem namensgebenden, geschnitzten Drachenkopf an Bug und Heck verziert. In den Booten sitzen 16 Personen paarweise und paddeln mit Stechpaddeln. Ein Trommler gibt den Takt zum Paddeln vor, während ein Steuermann - den der Ulmer Ruderclub Donau (URCD) stellt - vom Heck aus das Boot auf Kurs hält. Angetreten wird dabei in vier unterschiedlichen Gruppen.
 
- Erwachsene Männer ab 18 Jahre
- Erwachsene Frauen ab 18 Jahre
- Gemischte Teams, ab 18 Jahre, mindestens 6 paddelnde Frauen pro Team
- Gemischte Teams, mindestens 6 paddelnde Frauen pro Team, nur für erfahrene Drachenbootteams

Auch die beiden Nachbarstädte Ulm und Neu-Ulm treten jedes Jahr gegeinander an. Ulm hat bei den vergangenen Begegnungen ein paar Siege mehr eingefahren.

Am Freitag stehen die Drachenboot-Paddler im Mittelpunkt. Der beste Drachenkopf, das beste Outfit, der beste Schlachtruf werden prämiert. Am Samstag geht's dann um 8 Uhr los: Ruder- und Drachenboot-Rennen wechseln sich ab. "Wir haben wenig Anmeldungen für reine Frauen- oder Männer-Teams. Der weitaus größte Teil startet im Mixed-Wettbewerb", sagt Raimund Hörmann vom Ulmer Ruderclub Donau zu den Drachenbooten.

Los geht es in der Friedrichsau am Freitag, 18 Uhr, mit der Welcome-Party im Festzelt. Man hofft eben auf angenehmes Wetter. So mies wie im vergangenen Jahr, als einige Rennen ausfallen mussten, soll es jedenfalls nicht werden.

Samstag um 17 Uhr ist Siegerehrung, von 19 Uhr an ist dann Party im Festzelt angesagt. Morgens um 9 Uhr sollten die Teilnehmer am Sonntag wieder ausgeschlafen sein, wenn es sportlich weitergeht - dann steht die Langstrecke auf dem Programm und das Städterennen Ulm gegen Neu-Ulm.
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