DLRG-Floß muss dringend repariert werden

Fast nach jedem Hochwasser in der Ulmer Donau muss der Anlegesteg der DLRG-Ortsgruppe Ulm repariert werden. Auch jetzt wieder, aber es fehlt Geld.

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Fast nach jedem Hochwasser in der Ulmer Donau muss der Anlegesteg der DLRG-Ortsgruppe Ulm repariert werden. Auch jetzt wieder, aber es fehlt Geld. Während des Hochwassers waren die freiwilligen Helfer der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) gefordert, und jetzt nach dem Hochwasser müssen sie auch noch mit den Schäden am eigenen Standort fertig werden. Wie in den Hochwasserjahren 1999 und 2005 ist beim Hochwasser Anfang Juni wieder der Keller im Vereinsheim am Donauufer vollgelaufen und das Floß, zugleich der Anlegesteg, wurde beschädigt und sank, berichtet DLRG-Pressesprecherin Stephanie Heselmaier.

Als sich die Donau wieder beruhigt hatte, rückte die Ulmer Feuerwehr mit ihrem großen Kranfahrzeug an und hievte das Floß ans Ufer. Dort liege es nun "stark reparaturbedürftig", werde aber für die laufende Sommerwachbereitschaft dringend benötigt. Und: Die beiden Zillen, mit denen die DLRG Jugendliche zum Zillenfahren ausbildet werden, wurden durch das Treibgut total beschädigt. Die Kosten für die Instandsetzung des Floßes und für den Kauf von zwei neuen Zillen schätzt Ortsgruppenvorsitzender Klaus Kopp auf 10 000 Euro. Für einen gemeinnützigen Verein sei diese Investition ohne Spenden "nahezu untragbar". Da das Floß rasch repariert werden muss, wird der Verein nun Spendenaufrufe an Firmen und Privatleute verschicken.

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