DING-Tickets werden nicht teurer

Die Fahrpreise für Bus und Bahn innerhalb des Ding-Verkehrsverbunds werden zum 1. Januar 2017 nicht erhöht, obwohl die Fahrgastzahlen leicht gesunken seien. Das teilte Aufsichtsratsvorsitzender Heiko Schmid gestern mit. Zuvor hatte dies der Aufsichtsrat bei einer Sitzung in Biberach (Riß) so beschlossen.

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Die Fahrpreise für Bus und Bahn innerhalb des Ding-Verkehrsverbunds werden zum 1. Januar 2017 nicht erhöht, obwohl die Fahrgastzahlen leicht gesunken seien. Das teilte Aufsichtsratsvorsitzender Heiko Schmid am Dienstag mit. Zuvor hatte dies der Aufsichtsrat bei einer Sitzung in Biberach (Riß) so beschlossen.

Möglich gemacht, habe diese Entscheidung der günstige Spritpreis des zurückliegenden Jahres. Damit habe man auch die gestiegenen Kosten für Löhne und Gehälter aufzufangen. „Wir sind froh, unseren Fahrgästen eine ‚Nullrunde‘ bei den Ticketpreisen anbieten zu können“, sagte Schmid, der auch Biberacher Landrat ist. „Alles andere wäre angesichts der Preise an den Zapfsäulen kaum zu vermitteln.“

Ein weiteres Thema war die Entwicklung der Fahrgastzahlen im Jahr 2015. Während bundesweit 0,3 Prozent mehr Fahrgäste gezählt wurden – davon überdurchschnittlich viele in Metropolregionen – waren im Verbund vergangenes Jahr 0,6 Prozent weniger Fahrgäste unterwegs. Schmid dazu: „Unsere Schülerzahlen gehen demografisch bedingt zurück, dadurch wird eine wichtige Fahrgastgruppe immer kleiner.“ Man müsse versuchen, mit einem Plus an Qualität Fahrgäste aus anderen Altersgruppen zu gewinnen.“

Um dieses Ziel zu erreichen, beschloss das Gremium unter anderem den Ausbau der Echtzeitinformation in der Fahrplanauskunft sowie Tarifmaßnahmen, die den Übergang zwischen verschiedenen Verkehrsverbünden erleichtern. Auch personell gibt es keine Änderung im Verkehrsverbund: Ding-Geschäftsführer Thomas Mügge wurde für weitere fünf Jahre im Amt bestätigt.

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Kommentare

29.06.2016 10:20 Uhr

DING-Tickets werden nicht teurer

Um Gottes Willen, völlig falscher Ansatz. Wenn weniger Fahrgäste, dann Preiserhöhung um Kosten zu decken ??? Richtig ist, dass ÖPNV subventioniert wird. Egal über welchen Haushaltstitel, letztendlich vom Steuerzahler. Dann muss einfach der politische Wille da sein, die Preise zu senken (!), um dadurch wieder mehr Leute aus dem Indiviualverkehr in Busse und Bahnen zu bringen.

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