Die Narren drehen auf

Am Sonntag ist volles Fasnetsprogramm in der Stadt: mit Narrengottesdienst, Ulmzug und Narrentreiben in den Kneipen. Nach einer Pause geht die Fasnet so richtig am 11. Februar in Söflingen weiter.

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Der Umzug beginnt um 13.13 Uhr in der Schuhhausgasse und führt an Judenhof und Kornhaus vorbei und über Herrenkeller- und Platzgasse zum Münsterplatz.  Foto: 

Im Faschingskostüm zum Eislaufen gehen. Diese Idee kam ursprünglich von der Jugend der Narrenzunft Ulm. Inzwischen sind aber auch kleine und große Narrensamen aus anderen Fasnetsvereinen dazugekommen. So tummelten sich am Freitagabend etwa Vampire, Clowns und Marienkäfer auf der Eislaufanlage beim Wonnemar. Ein festes Programm gab es nicht. Die Kinder und Jugendlichen hatten einfach nur Spaß auf den Kufen und das zu flotter Musik.

Häser aus Nah und Fern sowie Blas- und Guggenmusik sollen am Sonntag, beim „Ulmzug“ wie erwartet 25.000 Zuschauer unterhalten. Beim Narrensprung, wie der Umzug auch genannt wird, bleibt dieses Jahr einiges beim Alten: Gerechnet wird mit etwa 4500 Mitwirkenden als Hästräger oder Musiker. Der „Eintritt“, also die Umzugsplakette, kostet drei Euro.

Neu ist, dass die Narrenzunft mit zehn Prozent des Plakettenerlöses die Aktion 100.000 und Ulmer helft unterstützt. Der Umzug beginnt um 13.13 Uhr in der Schuhhausgasse (siehe „Ulmzugs“-Plan) und führt an Judenhof und Kornhaus vorbei und über Herrenkeller- und Platzgasse zum Münsterplatz.

Die Narren selbst müssen ausgeschlafen sein, um nicht den Narrengottesdienst in der Kirche St. Georg (9 Uhr) und den Zunftmeisterempfang im Kornhaus-Saal (10.30 Uhr) zu verpassen. Und nach dem „Ulmzug“ geht das närrische Treiben bis zum Abend weiter in den Gassen und Kneipen und im Narrenzelt auf dem südliches Münsterplatz.

Bereits am Samstag, beginnt um 15 Uhr die Kinderfasnet der Ulmer Narrenzunft. Einlass ins Kornhausfoyer ist um 14.30 Uhr, Eintritt zwei Euro, Erwachsene drei Euro. Um 18 Uhr wird auf dem Marktplatz der Narrenbaum aufgestellt und um 19.30 Uhr beginnt im Kornhausfoyer ein Narrenball mit der „United Dance-Band. Eintritt frei. Wem lieber nach Prunksitzung ist, der wird ab 19.11 Uhr in der Pfuhler Seehalle glücklich bei den Seejockeln.

Nach einer Verschnaufpause für alle Fasnetsverrückten – bis auf diverse kleinere Bälle in den umliegenden Vereinen – dreht die Ulmer Narrenzunft ab 11. Februar noch mal richtig auf. An diesem Mittwoch stellt die Maskengruppe „D’r Sevelinger Bauza“ ab 18 Uhr im Söflinger Klosterhof einen Narrenbaum auf – mit anschließender Dorffasnet in den Kneipen ringsum.

Am 12. Februar, dem „Gombigen Doschdig“, wird um 17 Uhr das Rathaus – dieses Jahr in Neu-Ulm – gestürmt. Nur für Erwachsene folgt um 19.30 Uhr der Narrenrock mit „Shot a Duck“ im Kornhaus, sechs Euro. Am Freitag folgt zur selben Zeit und am selben Ort eine Nachthemd-Dirndl-Party. Eintritt: drei Euro. Am Faschingsdienstag wird die Fasnet auf dem Fischerplätzle aus der Stadt getrieben, 19 Uhr.

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