Die letzten Papiercontainer verschwinden

Ende März werden die letzten städtischen Papiercontainer aus dem Stadtbild verschwinden. Die neun Behälter neben der Friedrich-List-Schule werden wegen "dauerhafter Verschmutzung" entfernt, heißt es auf aufgeklebten Hinweis-Zetteln.

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Papier in den Container: In Ulm ist das bald nicht mehr möglich.  Foto: 

Besonders ältere Bewohner im Bereich der Rosengasse, die weder Platz in ihrer Wohnung haben, um eine Blaue Tonne aufzustellen, noch ein Auto besitzen, um ihr Altpapier zum Recyclinghof zu bringen, ärgert das gewaltig.

"Uns bleibt keine andere Wahl", beteuert der Chef der Ulmer Entsorgungsbetriebe, Michael Potthast. Anwohner der Rosengasse beschwerten sich seit Jahren massiv über den Dreck im Umfeld dieser Container. Wobei schon klar sei, dass diejenigen, die dort die Verschmutzung produzieren, selbst in der näheren Umgebung leben. Mitarbeiter der städtischen Entsorgungsbetriebe seien an dem Container-Standort nahezu täglich präsent, um aufzuräumen. Dennoch ändere sich nichts an der ständigen Verschmutzung. Wer keinen Platz für die Blaue Tonne und kein Auto hat, dem empfiehlt Potthast, das Altpapier zu stapeln, bis ein Vereine es sammelt. Das ist zwei Mal im Jahr der Fall: am 22. März und am 27. September. Grundsätzlich hat die Stadt die öffentlichen Papiercontainer 2010 abgeschafft. Übrig blieben die in der Rosengasse, die nun auch verschwinden.

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