Die Grünen starten ihren Wahlkampf

Energie und Mobilität sind zentrale Politikfelder der Ulmer Grünen. Diese Themen bestimmten auch ihren Auftakt zum Kommunal-Wahlkampf.

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"Mit Energie und Mobilität in den Kommunalwahlkampf 2014" - unter diesen Titel hatten die Ulmer Grünen ihren Wahlkampf-Auftakt im Haus der Donau gestellt. Um sich fundiert mit diesen beiden Themen auseinander zu setzen, hatten sie zwei Experten eingeladen: Wolfgang Raufelder und Stefan Söchtig. Der Mannheimer Landtagsabgeordnete Raufelder ist verkehrspolitischer Sprecher der Grünen-Fraktion im baden-württembergischen Landtag; Söchtig, Mitglied der Geschäftsführung der Ulmer Firma Wilken, ist unter anderem als Berater der Energiewirtschaft in Zukunftsfragen aktiv.

Söchtigs Arbeit besteht im Wesentlichen darin, Energieversorgungskonzepte für Stadtwerke zu entwickeln - und diese anschließend mit einer Software, die von Wilken entwickelt ist, zu steuern. Durch intelligente Nutzung der in der jeweiligen Region erzeugten elektrischen Energie lasse sich auf so manche heute noch heiß diskutierte neue Stromtrasse verzichten, ist Söchtig sicher. Nur gelte es, als erstes einmal zu ermitteln, wie viel Strom wann und wo gebraucht wird. Und wie dieser Bedarf durch zielgerichteten (nicht ungesteuerten) Ausbau von Solar- und Windkraft sowie kleinen Blockheizkraftwerke gedeckt werden kann.

Für Raufelder verbucht der öffentliche Personen-Nahverkehr gegenwärtig einen enormen Zulauf. Das Stuttgarter Verkehrsministerium bereite sich aktuell auch auf die milliardenschwere Neuvergabe des Schienennahverkehrs an Bahnunternehmen vor. Um zu einer besseren Versorgung des ländlichen Raums zu kommen, ordne es die Ausschreibungspakete neu. Attraktive und wenig attraktive Strecken würden jeweils in einem Paket zusammengepackt. Das Land fördere weiterhin innovative Verkehrskonzepte und neu entwickelte umweltschonende Fahrzeuge, sage er.

Anschließend stellen sich die Grünen-Kandidaten vor. "Unsere Liste steht für die Vielfalt der Bevölkerung", betonte Lena Schwelling, die die Vorstellung moderierte. Im Vergleich zu den anderen in Ulm antretenden Parteien und Vereinigungen hätten die Grünen die jüngsten Bewerber auf ihrer Liste. "Mit 21 Frauen und 19 Männern sind wir auch die einzige Partei, deren Frauenanteil dem der Bevölkerung entspricht", sagte Schwelling.

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