Diamantenfieber im Stadtregal

Das gibt es in Ulm nicht alle Tage: eine Schmuck-Show mit internationalen Models. Juwelier Kerner und Leo Wittwer machtens möglich.

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Diamonds are a girls best friend: eines der Models bei der Schmuck-Modenschau im Stadtregal. Foto: Matthias Kessler

Diamantenfieber im Stadtregal. Die Pforzheimer Schmuckmanufaktur Leo Wittwer und Uhrenhersteller Omega präsentierten dort bei der glamourösen Schau "Diamond Fever" mit internationalen Models ihre Neuheiten. Traditionsjuwelier Kerner hatte dazu rund 100 Kunden eingeladen, darunter hochkarätige Vertreter regionaler Firmen.

Kerner-Inhaber Rainer Merath hat erst im März eine Kooperation mit dem 1920 gegründeten Juwelier Wittwer begonnen, dessen Anfänge nach dem Ersten Weltkrieg in der Produktion von Devotionalien lagen und der speziell für seine Kreuz-Anhänger aus edlen Materialien bekannt ist.

Firmenchef Frank Maier war selber nach Ulm gekommen, um die Preziosen in der Tanzschule Hip-Twist zu präsentieren, die von Meraths Tochter Ines geführt wird. Die zweite Tochter Sandra steigt nach Ausbildung als Uhrmacherin und Betriebswirtschaftsstudium nun in der fünften Generation in den Betrieb ein. Wittwer scheute keinen Aufwand, um bei der Tour-Station in Ulm und vor Neueröffnungen in Hongkong und Peking die fünf Produktlinien ins rechte Licht zu rücken. Highlight aus der Serie Monte Carlo: ein mit 1335 Brillanten besetzter Armreif für 65 000 Euro.

Dieser Armreif, aber natürlich auch Ringe, Anhänger, Accessoires und die neuen Modelle von Omega - Sales-Manager Ulrich Krämer hatte die neue Seamaster Aquaterra und Speedmaster "Dark Side of the Moon" dabei - wurden von den Models in Szene gesetzt. Und zwar zum passenden Sound wie der Bond-Melodie "Gold Finger", die von einem der Schmuck-Models aus Amsterdam sogar live gesungen wurde.

Bei der Show kam es für sie und ihre Kolleginnen darauf an, dem Publikum Hände und Arme mit aufgesteckten Ringen oder angelegten Uhren, aber auch das Dekolleté zu zeigen. Das machten sie meist in Abendkleidern, aber auch Morph-Ganzkörperanzüge kamen zum Einsatz. Der schwarze Choreograph Walter aus New York trat ebenfalls als Tänzer auf. Merath zeigte sich in einer Ansprache erfreut, dass seine Tochter zunächst im Trauring-Studio 123-Gold im Novum einsteigt. Sie garantiere, dass der Betrieb mit 15 Mitarbeitern auch nach 129 Jahren in direkter Linie weiterläuft.

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