Designliebe: Guter Auftakt für eine neue Messe

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Schmuck, Lederaccessoires, Schickes aus Holz, ob fürs Handgelenk oder fürs Wohnzimmer. „Wir sind auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken für unsere Freunde.“ Lisa Heger ist mit zwei Freundinnen am Sonntag in die Ratiopharm-Arena gekommen, um sich auf der Messe „Designliebe“ umzuschauen. Fündig sind die drei geworden, nur nicht so, wie ursprünglich gedacht. „Wir haben jetzt alle das selbe Armband“, berichtet Lisa Heger. Für die Männer haben sie dagegen noch nichts gekauft, aber bereits an einem Stand verschiedene Sirupsorten entdeckt, die es wohl werden sollen.

Sebastian und Ronja Meier sind aus der Nähe von Günzburg zur Messe gekommen. „Mir gefällt das Angebot, aber es ist überschaubar“, sagt Ronja Meier. Ihr Mann vermisst „ausgefallene Sachen. Solche, die man so noch nicht an anderer Stelle schon gesehen hat“.

In der Halle haben knapp 60 Aussteller ihre Stände aufgebaut. „Es wirkt zunächst, als ob es weniger seien“, sagt Veranstalter Tobias Rocholl. „Dadurch, dass manche aber nur zwei mal zwei Meter gemietet haben, bekommen wir einige zusammen.“ Zwei Aussteller hätten noch am Samstagmorgen kurzfristig abgesagt. „So sind es jetzt 57.“

Zufrieden mit Auftakt

Mit den Besucherzahlen der ersten Ausgabe der Designmesse ist Rocholl, der gemeinsam mit Michael Karg auch die Hochzeitmesse „Verliebt. Verlobt. Verheiratet“ organisiert, zufrieden. „Es könnten zwar schon noch ein paar mehr Besucher sein“, räumt er ein. „Aber an den Ständen wird wohl eingekauft. Dann sind die Händler zufrieden.“

Eine davon ist Larissa Englisch. Die Neu-Ulmerin verkauft an ihrem Stand Kettenanhänger aus Leichtbeton. „Ich wollte aus dem Baumaterial etwas Schönes machen, das man jeden Tag tragen kann.“ Der Clou ist ihrer Meinung nach, dass die Anhänger schwer aussehen, aber kaum Gewicht haben, wenn sie an einer Kette hängen. „Damit rechnet man nicht.“

Mit einer zweiten Auflage der Messe rechnet dagegen jetzt schon Rocholl. „Wir werden die Stände wohl nicht mehr so großzügig stellen“, erläutert er einen Verbesserungsansatz. „Die Leute wollen die Sachen enger beieinander haben.“ Zudem soll bei der kommenden Messe mehr auf Weihnachten und Geschenke eingegangen werden.
Julia Kling

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