Der Fall Mesale Tolu: Eine Übersicht der Ereignisse

Seit dem 6. Mai sitzt die deutsche Übersetzerin Mesale Tolu in einem Frauengefängnis in Istanbul. Ihr wird Mitgliedschaft in einer Terrororganisation vorgeworfen.

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„Freiheit für Mesale Tolu“, das fordern die Menschen bei Solidaritätskundgebungen. Die 33-jährige deutsche Journalistin sitzt im istanbuler Frauengefängnis. Ihr wird vorgeworfen Mitglied einer Terrororganisation zu sein.  Foto: 

Der in Neu-Ulm geborenen deutschen Journalistin und Übersetzerin Mesale Tolu drohen bis zu 15 Jahre Haft. Ihr wird in der Türkei Terrorpropaganda und Mitgliedschaft in einer Terrororganisation vorgeworfen. Der Prozess gegen die 33-Jährige soll am 11. Oktober beginnen.

Der Fall Tolu:

Die Festnahme
Die für die linksgerichtete Nachrichtenagentur Etha arbeitende deutsche Journalistin und Übersetzerin Mesale Tolu wurde am 30. April 2017 in der Türkei festgenommen. Der Vorwurf lautet: Mitglied einer terroristischen Organisation und Terrorpropaganda. Seit dem 6. Mai 2017 sitzt Tolu im Frauengefängnis in Istanbul. Lesen Sie mehr...

Die Familie hat keinen Kontakt
Auch 14 Tage nach ihrer Festnahme hat der Bruder der inhaftierten Tolu, Hüseyin Tolu, keinen Kontakt zu seiner Schwester. Die Bundesregierung fordert von der Türkei den sofortigen Zugang zu Mesale Tolu. Lesen Sie mehr...

„Freiheit für Mesale Tolu“
Auf dem Münsterplatz und in der Hirschstraße finden Solidaritätskundgebungen statt. Der Ulmer Gemeinderat und der Neu-Ulmer Stadtrat haben ihre Solidarität mit Mesale Tolu erklärt. Lesen Sie mehr...

Erster Besuch vom Vater
Mesale Tolu bereits in Untersuchungshaft. Zum ersten Mal darf ihr Vater sie im Gefängnis besuchen. Bei diesem Besuch durfte der Vater ihr ihren zweieinhalbjährigen Sohn übergeben. Lesen Sie mehr...

Mit ihrem Sohn in einer Zelle
Mesale Tolu sitzt gemeinsam mit ihrem Sohn und 17 weiteren Frauen in einer Zelle. Lesen Sie mehr...

100 Tage Haft
8. August, Mesale Tolu sitzt bereits 100 Tage in Haft. Aus dem Gefängnis bedankt sie sich für die Solidaritätsbekundungen aus aller Welt. Lesen Sie mehr...

Freispruch gefordert
Der Prozess gegen die Neu-Ulmer Journalistin Mesale Tolu soll am 11. und 12. Oktober beginnen. Da die Anklageschrift so widersprüchlich ist, glauben Tolus Anwälte an einen Freispruch. Lesen Sie mehr...

Entlassung bis zum Prozessauftakt?
Die Familie Tolus hofft mit der Haftprüfung auf Entlassung bis zum Prozessauftakt am 11. Oktober. Zunächst wurde die Haftprüfung jedoch vertagt. Sie war für den 22. August angesetzt. Lesen Sie mehr...

Fall Mesale Tolu: Beide OB zur Solidarität aufgerufen
Die Bundestagskandidatin der Linken im Ulmer Wahlkreis, Eva-Maria Glathe-Braun, sagt, eine Erklärung allein hilft Mesale Tolu nicht. Sie fordert, dass die Oberbürgermeister beider Städte zu der Mahnwache am Freitag kommen. Lesen Sie mehr...

Interview mit Hüseyin Tolu: „Mesale ist eine politische Geisel“
Der Prozess gegen die 33-jährige Ulmer Journalistin beginnt. Ihr Bruder Hüseyin Tolu über familiären Zusammenhalt  und mangelnde politische Unterstützung.
Lesen Sie mehr...

Veranstaltung für Mesale Tolu: Solidarität ist das Wichtigste
Für die in der Türkei inhaftierte Journalistin gab es am 7. Oktober ein Solidaritätskonzert im Kornhaus. Es war ein starkes Bekenntnis zu der Ulmer Journalistin. Auch Oberbürgermeister Gunter Czisch forderte ihre Freilassung.
Lesen Sie mehr...

Mesale Tolu: Justizminister Wolf fordert faires Verfahren
Justizminister Guido Wolf fordert vor dem Prozessauftakt in der Türkei ein faires Verfahren gegen Tolu. Lesen Sie mehr...

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Der Fall Mesale Tolu

Seit Ende April 2017 sitzt die deutsche und in Ulm geborene Journalistin Mesale Tolu in einem türkischen Gefängnis. Der Vorwurf: „Terrorpropaganda“ und „Mitgliedschaft in einer Terrororganisation“.

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