Das war 2013 - Ein Rückblick (Januar - Juni)

Das waren die Ereignisse vom Januar 2013 bis zum Juni 2013

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Januar
Bei einem Massenunfall auf der B 30 sterben am Neujahrsmorgen drei Menschen, 13 werden verletzt. In einer Nebelbank waren zwölf Autos ineinander gefahren. Ein 46-Jähriger, der Schuld am Tod der Menschen haben soll, wird im November zu 15 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt.
Abrisspläne sorgen für eine Debatte über Denkmalschutz: der Saalbau in Pfuhl bleibt schließlich stehen, die Magirus-Villa in Ulm fällt.
Die Entsorgungsbetriebe Ulm kündigen neues Müllsystem an: Chip statt Marke, Aus für den 35-Liter-Eimer.
Die Tiefgarage Sedelhof wird geschlossen, 500 Parkplätze fallen weg.
Das Einstein-Gymnasium Wiblingen bekommt den Zuschlag für einen G9-Zug. Geplant sind zwei Klassen.

Februar
Ärger am RKU: 67 Stellen sollen abgebaut werden, der Personalrat spricht von Mobbing.
Der Autozulieferer Continental eröffnet ein Forschungszentrum mit 120 Mitarbeitern am Science Park.
Auf dem Sedelhof-Gelände beginnen die Abbrucharbeiten.
Die Stadt Ulm kündigt an: An Schwörmontag muss im Freien um 23 Uhr Schluss sein. Viele Wirte sind empört.
Annette Schavan tritt als Bundesbildungsministerin zurück. Die Ulmer CDU hatte sie zuvor mit 95,8 Prozent wieder zur Kandidatin für den Bundestag nominiert.
Diskussion um den McDonalds-Container: Der Handel protestiert gegen den Standort in der Bahnhofstraße.
In einem Streit zwischen rockerähnlichen Gruppen fallen Schüsse bei Bordellen in den Blaubeurer Straße.

März
Einigung am RKU: 60 Mitarbeiter erhalten eine Abfindung, die Klinik bezahlt dafür 1,8 Millionen Euro.
Cassidian will ohne Kündigungen bis zu 100 Stellen abbauen.
Die Audi-Tochter E-Solutions eröffnet im Science Park und übernimmt fast 100 frühere Nokia-Mitarbeiter.
Im Tiergarten kommen drei Erdmännchen aus Schwerin an.
Die Biber sorgen in der Friedrichsau für schwere Schäden: Spazierwege und ein Teil des Spielplatzes müssen gesperrt werden.
Die Ulmer Moschee wird eröffnet.
Die SWU stecken in tiefroten Zahlen und weisen 15 Millionen Euro Bilanzverlust aus. Die Städte müssen finanzielle Unterstützung leisten.

April
Die Lebenshilfe kauft das Ausflugsschiff "Ulmer Spatz" und will es wieder herrichten.
Die Sparkasse Neu-Ulm beginnt mit dem Abbruch auf der Insel.
Der Gemeinderat beschließt das Müllsystem. Ab 2014 wird jede Leerung elektronisch erfasst, die Müllmarke hat ausgedient. Alle 45 000 Restmülltonnen werden ausgetauscht.
Eine 38-Jährige wird wegen Mordes an ihrem Sohn zu lebenslanger Haft verurteilt. Die Mutter hatte den Neunjährigen im Oktober in der Badewanne ertränkt.

Mai
Spatenstich für die Glacis-Galerie: Das Einkaufszentrum mit 25 000 Quadratmetern Verkaufsfläche soll im März 2015 fertig sein.
Der Landesrechnungshof kritisiert den Neubau der Chirurgie: Es gebe viele Mängel, weil die Klinik-Leitung als Bauherrin auf die Einhaltung von Qualitätsstandards verzichtet habe.
Neu-Ulm feiert Hermann Köhl, der dort vor 125 Jahren geboren wurde und 1928 den Atlantik erstmals in Ost-West-Richtung überflogen hatte.
Die Sedelhof-Pläne wackeln, weil der Investor MAB abgewickelt werden soll. Der Handel ist derweil entsetzt über die Erschließung vom Bahnhof her, die die Sedelhöfe bevorzuge.

Juni
Hochwasser überflutet Uferwege und Kleingärten, das Wonnemar und die Neu-Ulmer Innenstadt bleiben aber dank Hochwasserschutz trocken.
SPD, Grüne, FDP und FWG präsentieren Dr. Detlef Kröger als Herausforderer von OB Gerold Noerenberg.
Der Recyclinghof Örlinger Tal schließt im Zuge der Neugestaltung des früheren Klinikgeländes am Safranberg.
Auf der Donau werden Pontons für ein neues Lokal montiert.
MAB kündigt an: Die Sedelhöfe werden gebaut.
Die Sparkasse Ulm verärgert tausende Kunden: Sie will die Scala-Verträge wegen der hohen Zinsen kündigen.

 

 

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