Kommentar zu den Debatten um E-Mobilität: Das Projekt muss passen

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Harald John  Foto: 

Am Autobahndreieck Holledau auf der A 9 stehen seltsame Schilder. Sie zeigen eine Art schwarz-weiße Eieruhr. Nur Experten wissen, dass diese Schilder auf ein Testfeld für automatisiertes und vernetztes Fahren hinweisen. Wie dort in Südbayern werden an mehreren Orten der Republik Testreihen zum Verkehr der Zukunft gestartet, Ulm wird zunächst nicht dabei sein.

Nachdem die Stadt als Pionierregion für vernetztes Fahren lange im Rennen war und sich auf den letzten Metern von Karlsruhe geschlagen geben musste, wird nun auch das zweite Testfeld nicht an der Donau eingerichtet. Die Gründe für die Absage von OB Czisch sind durchaus nachvollziehbar: Eine Mega-Baustelle zwischen Donautal und Containerbahnhof im Ulmer Norden ist angesichts der vielen Baustellen und Staus derzeit nicht vermittelbar.

Wichtig ist aber, dass die Verwaltung es nicht bei der Absage bewenden lässt, sondern das nächste Pilotprojekt definiert. Ulm mit seinen engen Fußgängerzonen wäre der ideale Ort, den Lieferverkehr der Zukunft zu erforschen. Die entsprechenden Experten von Universität und Logistikunternehmen sind ebenfalls am Standort zu finden.

Deshalb spricht vieles dafür, rund ums Münster die City-Logistik jenseits von Diesel und Schadstoffen zu erforschen. Ulm würde dann doch noch auf der Karte der Testregionen landen.

Ein Kommentar von Harald John.

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