Das Buch und die Reisen

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Mit Hilfe eines KZ-Überlebenden aus Warschau (Zbigniew Mikolajczak) wurde in der polnischen Presse Ende 1994 ein erster Aufruf veröffentlicht - mit dem Ziel, Berichte und Dokumente ehemaliger, in der Region Ulm eingesetzter Zwangsarbeiter zu finden. Im August 1995 verschickte dann die Warschauer "Stiftung für polnisch-deutsche Aussöhnung" den Aufruf an 900 Adressen ehemaliger Zwangsarbeiter. 1996 wurden aus Polen etwa 130 Berichte mit Fotos und Dokumenten geschickt, die übersetzt und sprachlich und historisch bearbeitet wurden. Im Oktober 1996 erschien die erste Auflage des Buches, im Februar 1997 die zweite Auflage mit dem Titel: Silvester Lechner (Hrsg.), Schönes, schreckliches Ulm.

Im Oktober 1996 und im April 1997 besuchten polnische Zwangsarbeiter Ulm, vom Doku-Zentrum als "zweite Reise" bezeichnet, bewusst in Beziehung gesetzt zur erzwungenen "ersten Reise" in den Kriegsjahren. Sie war damals begleitet von Schrecken, Angst, Entwürdigung. Die Gruppen bestanden jeweils aus 80 Personen, die für fünf Tage nach Ulm kamen.

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