Dank nach Ulmer Fließprozession

Das langsamste Nabada aller Zeiten gab es 2012. Jetzt war die Abschlussfeier. Der Wanderpokal ging an die Ulmer Justizvollzugsanstalt, die mit dem Schiff "Goldesel Deutschland" auf Platz eins schipperte.

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Rainer Hilbig (Sparkasse Ulm) überreichte Reisegeld, OB Ivo Gönner den Wanderpokal an Michael Siebenhaar, Guido Strähle, Dieter Pröbstle, Benedikt Strobel, Uwe Peters von der Justizvollzugsanstalt Ulm (von links). Foto: Lars Schwerdtfeger

Alle Jahre wieder: die Nabada-Abschlussfeier im Rathausfoyer. Indes: Das Nabada 2012, sein nunmehr 45., geht in die Annalen der Geschichte ein, sagte Organisationsleiter Hans-Joachim Aman am Samstag. Als das langsamste aller Zeiten. Drei statt einer Stunde habe es gedauert, starker Ostwind und geringe Strömung zogen das Spektakel in die Länge. Oberbürgermeister Ivo Gönner schlug augenzwinkernd vor, das ganze in "Ulmer Fließprozession" umzubenennen. Ansonsten wünscht er keine Änderungen.

Die Sorgen wegen dichtem Gedränge auf der Donauwiese beim Nabada, die auch im Stadtrat formuliert worden sind, teilt er nicht. "Das ist eine in aller Ruhe und Sorgfalt vorbereitete Veranstaltung, da gibts keine Massenpanik", sagte er in seiner kurzen Ansprache. Gönner dankte Vertretern der Rettungs- und Ordnungsdienste sowie Abordnungen der Schiffsgestalter und Musikkapellen, überreichte Preise, Urkunden und lud anschließend zur traditionellen Schachtelfahrt.

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Kommentare

01.10.2012 09:49 Uhr

Langsam wegen des Kraftwerkes

Seit die SWU die Donau wegen der zusätzlichen Stromerzeugung höher zurückstauen, fliest sie sehr langsam. Man sollte am Schwörmontag einfach eine Staustufe öffnen, dann wäre das Nabada nicht so zähflüssig.

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