CDU und FDP sehen Schulen in Gefahr

Ulm. CDU und die FDP sehen die Funktionsfähigkeit der Ulmer Schulen durch die Kürzung der Entlastungsstunden gefährdet. Ihr Antrag: Der Gemeinderat möge den Kultusminister auffordern davon Abstand zu nehmen.

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Ulm. CDU und die FDP sehen die Funktionsfähigkeit der Ulmer Schulen durch die Kürzung der Entlastungsstunden gefährdet. Ihr Antrag: Der Gemeinderat möge den Kultusminister auffordern davon Abstand zu nehmen. Barbara Münch, Sprecherin des Arbeitskreises Bildung der CDU Alb-Donau/Ulm sagt: "Hausaufgabenbetreuung kommt insbesondere den schwächeren Schülern zu Gute, hier zu streichen widerspricht dem Ziel, mit dem diese Regierung angetreten ist, die Kopplung des Lernerfolgs an die soziale Herkunft aufzubrechen."

Ein Problem seien zudem die wachsenden Übertrittszahlen an die Gymnasien: Das Scheitern einer wachsenden Zahl von Schülern, die den Anforderungen nicht gewachsen sind, sei programmiert. Schuld an der Bildungsmisere habe die grün-rote Landesregierung vor allem wegen der Einführung der Gemeinschaftsschule und der Abschaffung der Grundschulempfehlung. Waren zuletzt von 22 000 Schülern in der Bildungsregion Ulm nur sieben ohne Abschluss, würden nun "mehr als 20 Prozent der Ulmer Schüler an ihren Fähigkeiten vorbei beschult werden".

Die Region brauche eine verlässliche regionale Schulplanung, die auf eine Bedarfsplanung mit dem Arbeitsmarkt abgestimmt ist. "Das Bildungsbüro muss jetzt zeitnah den Startschuss hierfür geben", fordern FDP und CDU.

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