CDU steht zur bisherigen Vergabepraxis von Bauplätzen

Die Ortschaftsräte sollen ihr Vorschlagsrecht beim Verkauf von städtischen Bauplätzen behalten, meint die CDU-Fraktion.

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Bei der Grundstücksvergabe in den Ortsteilen soll nach Ansicht der CDU alles beim Alten bleiben. Die Fraktion stellt sich damit gegen einen Vorschlag des FWG-Stadtrats Timo Ried, der die bisherige Praxis für ungerecht hält und die Ortschaftsräte entmachten möchte (wir berichteten). Die Ortschaftsräte haben ein Vorschlagsrecht, an wen Bauplätze im Ort verkauft werden sollen. Je zur Hälfte sollen dabei Ortsansässige und andere Ulmer Bewerber berücksichtigt werden. „Die Grundstücksvergabe war und ist die Königsdisziplin der Ortschaftsräte“, teilt CDU-Stadtrat Winfried Walter mit, der auch Ortschaftsrat im Ulmer Süden ist.

Die CDU-Fraktion war laut Mitteilung bei ihrem Besuch in Einsingen kritisch auf Rieds Vorstoß angesprochen worden. Die bisherige Praxis trage dazu bei, das soziale Leben im Ort, Vereine und die Dorfgemeinschaft zu stärken. Es komme auch dem Zusammenhalt von Familien zugute, wenn die erwachsenen Kinder im selben Ort bauen können, in dem ihre Eltern leben, meint Stadt- und Ortschaftsrätin Karin Graf. Ein Vergabeschlüssel von 50 zu 50 sorge für eine ausgewogene Mischung, ergänzt der Stadt- und Ortschaftsrat Wolfgang Schmauder.

Auch die Ulmer Vorort-Liste (UVL) aus dem Ulmer Norden, die mit der Kern-FWG eine Fraktion bildet, hatte sich bereits gegen den Vorstoß ihres Fraktionskollegen ausgesprochen.

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